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Bundespolizei leitet nach Betreten der Schienen ein Strafverfahren ein

Sonnenbad im Gleisdreieck: Paderborner Pärchen droht juristisches Nachspiel

Paderborn

Sonnenbad mit der Decke zwischen den Schienen: Für das Pärchen, das sich dafür das Gleisdreieck am Kasseler Tor ausgesucht hatte, gibt es ein juristisches Nachspiel. Schon bald könnte sich die Staatsanwaltschaft Paderborn mit dem Fall beschäftigen. Es geht um einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.

Von Rajkumar Mukherjee

Etwa 80 Meter östlich des Haltepunkts Kasseler Tor sollen sich ein Mann und eine Frau aufgehalten haben. Foto: Oliver Schwabe

„Ein Strafverfahren ist eröffnet worden“, sagte Markus Heuer am Dienstag auf Anfrage des WV. Er ist Sprecher in der Pressestelle der Inspektion Münster der Bundespolizei. Zuvor seien Ermittlungen wegen des Verdachts einer Straftat aufgenommen worden. Und auch wenn es „kein größeres Schadensereignis“ gebe, werde sich in einem nächsten Schritt die zuständige Staatsanwaltschaft in Paderborn mit dem Fall beschäftigen. Gegebenenfalls auch das örtliche Amtsgericht. Denkbar sei eine Geldstrafe bis hin zu einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren, sagte Heuer. Dass es bereits einen Eingang des Falles bei der Paderborner Staatsanwaltschaft gibt, konnte Oberstaatsanwalt Christoph Zielke am Dienstag nicht bestätigen.

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