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Bahnübergang Salierstraße: Gummi schließt jetzt die Rillen

Stadt Paderborn entschärft Unfallschwerpunkt mit Blick auf Radfahrer

Paderborn

Einen Unfallschwerpunkt hat die Stadt Paderborn am Bahnübergang Salierstraße entschärft. Das Straßen- und Brückenbauamt ließ dort besondere Platten im Schienenbereich verlegen: Gummi-Teile verschließen nun die Spurrillen.

Besondere Platten mit Gummi-Teilen hat die Stadt im Bereich der Schienen am Bahnübergang Salierstraße einbauen lassen. Nun sind die Spurrillen geschlossen. Foto: Stadt Paderborn

Damit habe sich in diesem Bereich die Verkehrssicherheit besonders für Radfahrer verbessert, teilt die Stadt mit. Die Gesamtkosten betragen etwa 185.000 Euro.

Nach Alleinunfällen von Radfahrern habe die Unfallkommission den Übergang beobachtet. Gerade bei solchen Unfällen sei die Dunkelziffer hoch, da diese der Polizei oft nicht gemeldet würden. Die Kommission habe die Bauarbeiten mit Verlegung der neuen Platten veranlasst. Zudem verlaufen am Übergang die Schienen in spitzem Winkel über die Fahrbahn. Deshalb habe es der Stadt zufolge gerade bei Nässe die Gefahr gegeben, dass Radfahrer mit den Reifen in die Schienen geraten und stürzen.

Stadt Paderborn will nachhaltige Mobilität fördern

Die Stadt wolle nachhaltige Mobilität fördern und Radfahrer sicher sowie umweg- und störungsfrei zu deren Zielen führen. Dadurch könnte auch die Bereitschaft bei Bürger steigen, häufiger Fahrräder statt Autos zu nutzen.

Vor Beginn der Bauarbeiten habe die Stadt Alternativen geprüft, darunter die Umlegung des Bahnübergangs. Letztlich sei die Wahl auf Bahnübergangsplatten der Firma Strail gefallen. Etwa in Bielefeld sei das System bereits im Einsatz. Das Gleis gehört der Stadt, die Firma Benteler hat es gepachtet. Während der Planung habe sich gezeigt, dass ein massives Betonfundament entfernt werden muss. Somit haben sei der Umbau des Bahnübergangs aufwendiger geworden. Die Kosten trägt die Stadt. Sie werden zu 80 Prozent gefördert.

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