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Händler loben Einkaufszentrum im Paderborner Süden

Südring-Center gehört zur Top 10

Paderborn (WB/itz). Erneut ist das Südring-Center Paderborn bei einem Voting in die Top 10 der besten deutschen Einkaufszentren gewählt worden. Nach Platz eins im vergangenen Jahr kam das Center nun auf Platz zwei. Befragt worden sind Händler von 400 deutschen Einkaufszentren, deren Fläche mehr als 10.000 Quadratmeter beträgt.

Blick in das Südring-Center in Paderborn. Hier fühlen sich nicht nur die Kunden wohl. Auch die Händler sind sehr zufrieden und haben das Einkaufszentrum auf Platz zwei eines bundesdeutschen Rankings gewählt. Foto: Jörn Hannemann

Auf Platz eins liegt in diesem Jahr das Einkaufszentrum Lago in Konstanz. Es ist demnach das erfolgreichste deutsche Einkaufszentrum. Zu diesem Ergebnis kommt der Shoppingcenter Performance Report (SCPR) 2017 von Ecostra, Immobilien Zeitung und Textilwirtschaft. Den besten Foodcourt hat aus Sicht der Mieter das Centro Oberhausen.

Beim SCPR benoten Filialunternehmen aus Handel und Gastronomie per Schulnotensystem (1 bis 5) ihre Zufriedenheit mit dem wirtschaftlichen Erfolg ihrer Läden in deutschen Einkaufszentren. Auf Platz eins des Rankings steht zum vierten Mal seit 2011 das Lago in Konstanz (1,38). Es profitiert stark vom Einkaufstourismus aus der Schweiz, 35 Prozent der Besucher kommen aus dem Nachbarland.

Vorjahressieger

Auf Platz zwei landet der Vorjahressieger, das Südring-Center in Paderborn (1,50). Platz drei teilen sich drei Center aus Mecklenburg-Vorpommern: das Hanse-Center in Bentwisch, der Elisen-Park in Greifswald und der Strelapark in Stralsund (jeweils 1,60). Die schlechteste Note aller platzierten Center bekommen wie schon 2012 und 2013 die Aachen Arkaden (4,75).

Erstmals wurde beim SCPR nach dem besten Foodcourt in einem deutschen Einkaufszentrum gefragt. Klarer Sieger ist das Centro Oberhausen mit 29,6 Prozent der Stimmen. Es folgen das Minto in Mönchengladbach (20,4 Prozent) und das Skyline Plaza in Frankfurt (16,7 Prozent). Interessant: Das 2013 an der Frankfurter Messe eröffnete Einkaufszentrum erhält ansonsten von seinen Mietern keine allzu guten Noten (3,67). Das gastronomische Angebot wird von 80 Prozent der Umfrageteilnehmer als bedeutend oder sehr bedeutend für ein Shoppingcenter eingestuft.

Mieter müssen in mindestens drei der 400 Center vertreten sein

Trotz des Onlinehandels zeigen sich die Einzelhändler nach wie vor expansionsfreudig. Im Schnitt wollen die Unternehmen innerhalb der kommenden zwölf Monate 9,7 neue Läden eröffnen, aber nur 3,9 schließen. Eine abnehmende oder stark abnehmende Kundenfrequenz in den Centern beobachten 63 Prozent der SCPR-Teilnehmer. 76 Prozent halten einen Online- oder Social-Media-Auftritt eines Einkaufszentrums für wichtig oder sehr wichtig. Insgesamt haben sich am SCPR in diesem Jahr 100 Filialunternehmen aus Handel, Dienstleistung und Gastronomie beteiligt (2016: 106).

Als kompetentester Betreiber von Einkaufszentren geht aus der Umfrage zum zweiten Mal in Folge das norddeutsche Handels- und Immobilienunternehmen Citti hervor. Es managt sechs Einkaufszentren in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem zweiten Platz des sogenannten Betreiber-Rankings landet ECE, das größte Centermanagement-Unternehmen in Deutschland mit rund 150 Einkaufszentren im Betrieb.

Der Shoppingcenter Performance Report wurde 2011 vom Wiesbadener Beratungsunternehmen Ecostra initiiert. Die Immobilien Zeitung und die Textilwirtschaft sind Medienpartner. Die Mieter können ihre Läden in 400 deutschen Einkaufszentren mit mehr als 10.000 Quadratmetern Geschäftsfläche bewerten. In die Wertung kommen nur Center, denen mindestens fünf Mieter eine Note geben. 2017 waren das 260. Die Mieter selbst müssen in mindestens drei der 400 Center vertreten sein, um am SCPR teilnehmen zu können.

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