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Ehrende Worte für den Monsignore – Pastoralverbund Paderborn Mitte-Süd profitiert

Trotz Ruhestand: Hardt bleibt als Priester tätig

Paderborn

Nach Vollendung seines 70. Lebensjahres geht Monsignore Dr. Michael Hardt am 1. August in den Ruhestand. Dem Pastoralverbund Paderborn Mitte-Süd bleibt er aber als Priester im seelsorglichen Dienst erhalten. In seinem Ruhestand werde er dort als Subsidiar wirken, kündigte das Erzbistum an.

Dr. Michael Hardt geht am 1. August in den Ruhestand. Er bleibt dem Pastoralverbund Paderborn-Mitte-Süd als Priester erhalten. Foto: Throenle

Der 1952 in Menden geborene Theologe gehöre im Erzbistum zu den ersten Ansprechpartnern für ökumenisch-theologische Fragen. Erzbischof Hans-Josef Becker würdigt in einem Schreiben das fundierte ökumenische Engagement Hardts und dankte ihm für seinen „mitbrüderlichen, seelsorglichen und wissenschaftlichen Dienst“.

40 Jahre hat er im priesterlichen Dienst gewirkt, seit 1991 in der Pfarrei St. Margaretha in Paderborn-Dahl. Er war 26 Jahre Direktor des Paderborner Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik, seit 1996 Leiter der Fachstelle Ökumene im Erzbischöflichen Generalvikariat sowie Vorsitzender der Bistumskommission für Ökumene.

„Gottes Segen“ für den Ruhestand

Zu Hardts Verabschiedung, die Monsignore Dr. Michael Bredeck, Leiter des Bereichs Pastorale Dienste, leitete, kamen auch Familienangehörige. Sein älterer Bruder, Generalvikar Alfons Hardt (72), und sein Zwillingsbruder, Dr. Thomas Hardt (70), ließen es sich nicht nehmen, ihrem Bruder „Gottes Segen“ für den Ruhestand zu wünschen.

Nach dem Studium in Paderborn, Münster und München promovierte Hardt 1980 und empfing in Paderborn die Diakonenweihe. Am 6. Juni 1981 folgte die Priesterweihe. Zeiten als Vikar in Herzebrock, als Akademischer Rat am Institut für Dogmatik der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität München sowie seelsorgerische Tätigkeiten in Paderborn und Borchen-Dörenhagen folgten. Der Päpstliche Ehrenkaplan ist auch Autor verschiedener Publikationen und wurde 2008 zum Ordinariatsrat im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn ernannt.

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