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Lehrerinnen an Schulen in Schloß Neuhaus berichten von Sprachhürden

Ukrainische Schüler in Paderborn: „Google-Übersetzer der beste Freund“

Paderborn-Schloß Neuhaus

Wie läuft der Unterricht mit Schülern aus der Ukraine, wo gibt es Probleme? Ein aktuelles Bild lieferten Lehrerinnen während der Besichtigung der neuen Notunterkunft in Schloß Neuhaus. Vor allem fehlende Sprachkenntnisse stellten Hürden dar.

Von Rajkumar Mukherjee

Spielzeug und Geld haben Eltern gespendet, berichteten die Realschul-Lehrerinnen Inga Görne und Karin Schäfer. Foto: Jörn Hannemann

„Der Google-Übersetzer ist derzeit unser bester Freund“, sagte Sabine Wegener, Leiterin der Hauptschule Mastbruch, mit einem Schmunzeln. 20 Schüler aus der Ukraine besuchen derzeit die Hauptschule. Die Kinder und Jugendlichen seien „sehr willig, wollen lernen“. Sie seien bezüglich ihrer Gefühle aber auch „ambivalent“. Wegener: „Viele wollen zurück in die Ukraine.“ Unterstützung biete eine Lehrerin, die eher „zufällig“ Russisch spreche und seit dem 1. Mai an der Schule arbeite. Zudem würde die Schule gerne eine frühere, „sprachlich erfahrene“, Lehrkraft wieder beschäftigen. „Hier wäre eine Aufwandsentschädigung toll“, sagte Wegener.

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