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Mehr Sicherheit durch doppelte Identifizierung

Verbundvolksbank OWL stellt TAN-Verfahren um

Paderborn (WB/mai)

Die Verbundvolksbank OWL wird „demnächst“ das so genannte mobile TAN-Verfahren deaktivieren, bei dem Transaktionsnummern für das Online-Banking per SMS aufs Handy geschickt werden.

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Bei der Verbundsvolksbank OWL ist das mobile TAN-Verfahren bald Geschichte. Foto: Jörn Hannemann

Das Verfahren entspreche nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards. Das bestätigte Verbundvolksbank-Sprecherin Sylvia Twiehoff auf Anfrage dieser Zeitung. Die Umstellung soll bis Ende des Jahres erfolgt sein. Hintergrund ist laut Twiehoff, dass das mTAN-Verfahren nicht durch eine so genannte Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert ist. „Alternativ bieten wir unseren Kunden die TAN-App VR Secure Go und das Smart-TAN-photo-Verfahren an“, erläuterte die Sprecherin.

Mit der TAN-App VR-Secure Go würden die Transaktionsnummern (TAN) sicher und bequem auf dem Smartphone oder Tablet empfangen. Die TAN-Benachrichtigungen seien vergleichbar mit dem bisherigen mobilen Verfahren. Allerdings werden die TAN damit nicht mehr per SMS versendet, sondern in der VR-Secure Go-App angezeigt, zu der nur der Inhaber der App den Zugang via Passwort, Fingerabdruck oder Face-ID habe. Dazu benötige der Kunde ein Smartphone oder ein Tablet, auf dem die entsprechende App installiert ist.

Beim Smart-TAN-photo-Verfahren werde zunächst mit dem entsprechenden Lesegerät ein farbiger Code, der bei der Überweisung erzeugt wird, eingescannt. Anschließend erzeuge der Smart-TAN-photo-Leser eine TAN, die für die Ausführung des Auftrags genutzt werden kann. Um dieses Verfahren zu nutzen, werden eine Girocard (Debitkarte) und das Lesegerät benötigt.

Bereits zum Jahresende abgeschaltet hat die Volksbank den so genannten Browser VR-Protect, den sie ihren Kunden optional für das sichere Online-Banking zur Verfügung gestellt hatte. „Da die heutigen Sicherheitsstandards im Online-Banking mittlerweile sämtliche Sicherheitsansprüche erfüllen, bietet VR-Protect keinen inhaltlichen Mehrwert mehr“, erläutert Sylvia Twiehoff die Entscheidung. Die Kunden könnten für ihr Online-Banking einen gängigen Browser wie beispielsweise Google Chrome, Firefox oder Edge nutzen.

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