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Beschlossene Sache: Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten kommt unter das Dach der Verbund-Volksbank OWL

Volle Zustimmung zur Fusion

Paderborn

Die Fusion der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten und der Verbund-Volksbank OWL ist beschlossen. Mit jeweils 100 Prozent Zustimmung haben sich die Vertreter beider Genossenschaftsbanken in dieser Woche für die gemeinsame Zukunft entschieden.

Von Ingo Schmitz

Freuen sich auf die gemeinsame Zukunft (von links): Axel Breitschuh, Frank Sievert, Ina Kreimer, Karl-Udo Lütteken, Ansgar Käter, Edeltraud Sander, Peter Gödde, Thorsten Wolff, Karl-Heinz Rawert und Uwe Hagemeyer. Foto: Dietmar Flach/Phomax

„Ein solches Vertrauen ist alles andere als selbstverständlich. Wir freuen uns sehr darüber und sagen Danke für die großartige Unterstützung unseres Vorhabens“, betonen Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der Verbund-Volksbank OWL, sowie Thorsten Wolff, Vorstand der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten.

Die einstimmigen Beschlüsse beider Häuser zeigten, dass die regionale Aufstellung der neuen Verbund-Volksbank OWL eine hohe Überzeugungskraft habe. „Mit dem Rückenwind unserer Vertreter können wir nun gemeinsam den Weg für noch mehr Wachstum und Innovation beschreiten“, erklärt Ansgar Käter.

Wichtig sei es, angesichts der Herausforderungen in der Bankenbranche keine Zeit zu verlieren. Deshalb sollen bereits Anfang Januar die Vorbereitungen für die technische Fusion beginnen. Diese soll im September 2022 vollzogen werden. Alles stehe unter dem Motto „Gemeinsam wachsen in einer starken Region“. „Unsere Teams stehen in den Startlöchern und sind durch die Kooperation im vergangenen Jahr bereits miteinander vertraut. Das wird den Umsetzungsprozess und das Zusammenwachsen deutlich beschleunigen“, sagt Thorsten Wolff. Und Karl-Udo Lütteken ergänzt: „Wir wollen die neue Verbund-Volksbank OWL für die Mitglieder und Kunden der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten so schnell wie möglich erlebbar machen und beweisen, dass die Fusion echte individuelle Nähe und Kontinuität in der Beratung vor Ort sichert und Mehrwerte für alle schafft. Unsere Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter sollen so schnell wie möglich von den Vorteilen der neuen Bank profitieren.“

Insbesondere der Mittelstand werde von einer Vielzahl zusätzlicher Spezialkompetenzen profitieren können, kündigt das Institut an. Dazu gehören unter anderem die Bereiche „Internationales Geschäft“ und Private Banking.

Nach der rechtlichen Fusion im August 2022 ist die Verbund-Volksbank OWL mit sieben Zweigniederlassungen und unter sieben Lokalmarken in Ostwestfalen-Lippe und dann auch im Altkreis Brilon vertreten. Dazu gehören die Volksbank Brilon, die Volksbank Büren-Salzkotten, die Volksbank Paderborn, die Volksbank Höxter, die Volksbank Detmold, die Volksbank Minden und der Bankverein Werther.

Auch die Bilanz wird sich verändern: Durch den Zusammenschluss erreicht die gemeinsame Bank eine Bilanzsumme von rund neun Milliarden Euro. „Als größte Regionalbank im Wirtschaftsraum OWL und im angrenzenden Altkreis Brilon betreuen wir dann 304.000 Kunden, von denen 161.000 zugleich Mitglied sind. Außerdem werden mehr als 1300 Mitarbeiter beschäftigt“, teilt das Institut mit.

Die Vorstandsmitglieder der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten, Thorsten Wolff und Karl Udo Lütteken, werden als Vorstand beziehungsweise als Generalbevollmächtigter in die Geschäftsleitung des Gesamtinstituts wechseln. Sie sollen weiterhin die Verantwortung für die Regionen Büren/Salzkotten und für den Altkreis Brilon übernehmen.

Zum Team der Geschäftsleitung ab August 2022 gehören außerdem Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender, Ina Kreimer, Karl-Heinz Rawert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Frank Sievert und Uwe Hagemeyer.

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