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Landgericht Paderborn verhandelt um Veruntreuung von 4500 Tonnen Stahl

Von Röhrenstahl und Röhrenschrott bei Benteler

Paderborn

Blickt ein metallurgischer Laie auf die Weise, wie bei der Paderborner Firma Benteler mit Stahl umgegangen wird, versteht er eher nur Bahnhof. Nun sind auch Juristen zumeist Laien, wenn es um Stahl geht. Kein Wunder, dass im Prozess um die Veruntreuung von 4550 Tonnen Stahl bei besagter Firma reichlich Nachfragen kamen, um zu beleuchten, wie Stahl zu Schrott wird und wo der dann hinkommt – und warum es unmöglich ist, genau zu sagen, wieviel Schrott bei Benteler so produziert wird.

Von Ulrich Pfaff

Vom Benteler-Werksgelände sollen fünf Männer insgesamt 4550 Stahl gestohlen haben. Foto: Oliver Schwabe

Wie berichtet sollen die fünf Angeklagten, allesamt Paderborner im Alter zwischen 40 und 68 Jahren, zwischen 2012 und Dezember 2015 4550 Tonnen Stahl als Schrott deklariert, vom Werksgelände abtransportiert und von Holland aus verkauft haben – als Bande zusammenarbeitend und natürlich illegal. Beim zweiten Prozesstag schwiegen alle Angeklagten zu den Vorwürfen, drei sagten kurz etwas zu ihrer Person.

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