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Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) gibt Tipps

Wenn die Biotonne friert

Paderborn

Wenn in der kommenden Woche die Leerung der Biotonnen ansteht, werden sich aufgrund der scharfen Fröste viele Gefäße nicht oder nur unvollständig entleeren lassen. Darauf macht der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) aufmerksam.

 

Biotonnen stehen im Schnee. Foto: Stadt Paderborn/ASP

Um das Herausfallen des oftmals gefrorenen Inhaltes zu erleichtern, empfiehlt Dirk Lohfink, Abfallberater des ASP: „Mit Hilfe eines Spatens sollte man den Inhalt vor der Abfuhr von den Wänden der Biotonne lösen, dann rutscht der Inhalt besser heraus.“ Der ASP bittet um Verständnis, dass unter den extremen Bedingungen zurzeit keinesfalls Nachleerungen erfolgen können, wenn die reguläre Abfuhr nicht oder nicht vollständig geklappt hat. Dann müssen sich die Bewohnerinnen und Bewohner bis zur nächsten Abfuhr in 14 Tagen gedulden. Im Winter ist das in den meisten Fällen auch kein Problem, da die Biotonnen dann oft nicht voll sind. Zur Not kann der Bioabfall dann ausnahmsweise auch über die Restmülltonne entsorgt werden.

Nicht zu viel Feuchtigkeit

Um dem Festfrieren der Bioabfälle vorzubeugen, kann man einiges tun: Auch im Winter ist darauf zu achten, dass die Bioabfälle nicht zu viel Feuchtigkeit enthalten, denn das ist die Ursache, wenn die Abfälle am Boden oder an den Wänden der Tonne festfrieren. Vor der ersten Befüllung ist es deshalb sinnvoll, etwas grobes, trockenes Material wie Zeitungspapier, Pappe oder Strauchschnitt in die Tonne zu geben. Feuchte Bioabfälle wie beispielsweise Speisereste sollten immer in Zeitungspapier gewickelt werden, damit die Feuchtigkeit aufgesaugt werden kann. Besonders nasses Laub, das in die Biotonne gepresst wurde, kann bei der Entleerung Schwierigkeiten bereiten.

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