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Mietvertrag unterzeichnet: Start-up entscheidet sich für den Standort Paderborn

Wie Awatree Bäume retten will

Paderborn

Klima­wandel, Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind Themen der Stunde. Mit der Awatree GmbH hat sich in Paderborn ein Unternehmen im Technologiepark angesiedelt, das diese Themen miteinander verbinden will.

wn

Im Technologiepark (von links): Jürgen Janke (WFG), Frank Wolters (WFG- und TPG-Geschäftsführer), Franz Josef Elsing (Awatree), Ralf Gerbershagen (Awatree), Vincent Gressieker (Awatree), Heike Süß (WFG), Heiner Buitkamp (WFG), Daniel Brand (Awatree), Dr. Christian Hüttich (Awatree). Foto:

Zur Vertragsunter­zeichnung für die neuen Büro­räume trafen sich Awatree-Geschäftsführer Daniel Brand und Frank Wolters, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung (WFG) und der Technologiepark Paderborn GmbH (TPG), im Technologiepark 13. Wie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mitteilte, bedankte sich Brand bei Wolters für die Innovationsberatung seines Start-ups. Er freue sich auf einen guten Start in Paderborn, sagte Brand. Und dieser beginnt mit großen Plänen: „Unser Ziel ist es, bis 2030 eine Million Stadtbäume über unsere Cloud zu betreuen und nachhaltig durch intelligente Bewässerung vor dem durch den Klimawandel bedingten Absterben zu schützen“, erklärte Brand.

Nachhaltig und digital

Nachhaltig und digital seien die Grundprinzipien der sogenannten Smart Cubes von Awatree. Dabei handelt es sich um lokale Wasserspeicher, die von einem Algorithmus in der Cloud gesteuert werden und bei Bedarf das Wurzelwerk von Bäumen bewässern.

Die Cubes würden dabei in Form eines Stadtmöbels wie zum Beispiel einer Bank oder als mobile und flexible Lösung, je nach Wachstumsstatus eines Baumes, eingesetzt. „Im Anschluss berücksichtig unser System verschiedenste Datenquellen, um Zeitpunkt und Menge einer automatischen Bewässerung optimal und individuell pro Baum zu bestimmen“, erläuterte Brand. Hierzu zählten beispiels­weise das Baum­kataster, regionale Niederschlagsmengen, Wettervorhersagen, Bodenmesswerte, Satellitenbilder.

Für den Wirtschaftsstandort Paderborn habe sich Awatree vor allem wegen der guten Betreuung durch die WFG, die TPG und die Stadtverwaltung entschieden. „Dank der gut aufgestellten wirtschaftlichen Infrastruktur am Standort können wir Unternehmen zügig mit Entscheidern zusammenbringen, Kontakte zu Ämtern herstellen und gleichzeitig direkten Zugang in Unternehmensnetzwerke ermöglichen“, machte Frank Wolters deutlich.

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