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Sophie Henksmeier aus Borchen ist neue Malteser-Diözesanjugendsprecherin

„Wie eine zweite Familie“

Borchen/Paderborn

Die 21-jährige Sophie Henksmeier aus Borchen ist neue ehrenamtliche Diözesanjugendsprecherin und löst damit Bastian Ruhrmann ab, der weiterhin als einer ihrer Stellvertreter im Diözesanjugendführungskreis (DJFK) mit dabei sein wird.

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Sophie Henksmeier aus Borchen ist neue ehrenamtliche Diözesanjugendsprecherin. Foto: Diözesanjugendführungskreis

Die junge Borchenerin hat bereits eine bemerkenswerte Laufbahn bei den Maltesern vorzuweisen. 2008 besuchte sie erstmals ein Treffen der Malteser-Jugend in Borchen und kam fortan regelmäßig zu den Gruppenstunden. Fünf Jahre später wurde sie als Ortsjugendvertreterin in den Ortsjugendführungskreis gewählt.

Es folgten Gruppenleiterkurse, die Berufung zur Ortsjugendsprecherin 2015 und 2017 die Übernahme einer Kindergruppe als Gruppenleiterin. 2017 startete Sophie Henksmeier ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Malteser Diözesangeschäftsstelle in Paderborn. Sie engagiert sich besonders im Bereich Jugend und Ausbildung und wird hier zur Erste Hilfe-Ausbilderin ausgebildet. Im November 2018 übernahm Henksmeier das Amt als Diözesanjugendvertreterin und jetzt als Diözesanjugendsprecherin.

Die aktuelle Versammlung und die Wahlen fanden wegen der Corona-Situation digital statt. Mehr als 40 Teilnehmer aus den Gliederungen der Malteser-Jugend in der Erzdiözese Paderborn waren dabei.

Trotz dieser Einschränkungen ist Sophie Henksmeier hoch motiviert und freut sich auf ihre Aufgaben: „Die Malteser-Jugend ist für mich wie eine zweite Familie. Eine Gemeinschaft, die keiner nachvollziehen kann, der sie nicht mal hautnah erleben durfte.“ Ihre Motivation seien vor allem die strahlenden Gesichter der Kinder und Jugendlichen, der Gruppenleiter und der Mitglieder der Führungskreise. „Sie alle geben mir von Tag zu Tag die Kraft, weiter zu machen, auch wenn es mal schwierig ist“, beschreibt es die 21-jährige.

Sophie Henksmeiers Ziel ist es, in der nächsten Zeit die Arbeit der Malteser-Jugend an die aktuellen Umstände anzupassen. Zusammen mit ihrem Team aus dem Diözesanjugendführungskreis will sie den Kindern und Jugendlichen vor allem Mut machen und zeigen, dass man sich nicht unterkriegen lässt.

Wenn Sophie Henksmeier mal nicht in Sachen Malteser beschäftigt ist, steht vor allem ihr Studium auf Lehramt an Förderschulen im Vordergrund. Sie studiert im fünften Semester an der Justus-Liebig-Universität in Gießen.

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