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ASP-Betriebsleiter zieht positive Bilanz des ersten Einsatzes

Winterdienst in Paderborn erstmals gefordert

Paderborn

Das den Winterdienst koordinierende Team vom Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) hat den ersten größeren Einsatz hinter sich: Am Montagmorgen sind alle Einheiten ausgerückt, um den in der Nacht gefallenen Schnee zu räumen.

Die ASP-Fahrzeuge waren am Montag auch in der Paderborner Innenstadt unterwegs. Foto: Ingo Schmitz

Bereits am Wochenende waren in den Höhenlagen die ersten Räumfahrzeuge unterwegs, um Hauptverkehrswege präventiv mit Feuchtsalz zu besprühen und so Glatteisbildung vorzubeugen. Leichte Schneefälle und Minustemperaturen waren auch winterliche Begleiter des frisch eröffneten Paderborner Weihnachtsmarktes.

Wie die Stadt weiter mitteilt, trafen sie die ersten Flocken keinesfalls unvorbereitet. Etwa 170 Mitarbeiter der städtischen Ämter und Eigenbetriebe sind für Einsätze wie diese geschult,  1500 Tonnen Salz, 50 Tonnen Split und 60.000 Liter Feuchtsalz sind eingelagert. „Das vergangene Wochenende und die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, dass es jederzeit – auch im April oder November – einen heftigen Wintereinbruch geben kann. Der kurze Wintereinbruch hat deutlich gemacht, wo wir stehen, und was unter Umständen noch verbessert werden kann. Ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Einsatz“, sagt ASP-Betriebsleiter Dr. Dietmar Regener.

Die Einsatzleiter Winterdienst der Stadt Paderborn vor dem Salzberg auf dem Zentralen Bau- und Betriebshof Foto: ASP

Zugleich bittet Regener die Paderborner, ihr Verhalten als Verkehrsteilnehmer ganz besonders an die jeweiligen Wetterverhältnisse anzupassen und mit Glatteis auch dort zu rechnen, wo man sonst immer freie Fahrt gewohnt sei. „Es sollte selbstverständlich sein, dass jeder Autofahrer mittlerweile seine Winterreifen montiert und damit seinen Beitrag für ein sicheres Vorwärtskommen geleistet hat. Aber auch Fußgänger und Radfahrer sollten besonders aufmerksam sein, wenn es frostig wird oder schneit“, sagt der Winterdienst-Koordinator.

Grundstückseigentümer in der Pflicht

An Grundstückseigentümer werden ebenfalls Anforderungen gestellt. Sie sind für die an ihre Grundstücke angrenzenden Gehwege oder gemeinsame Geh- und Radwege verantwortlich. Diese müssen in einer für den Verkehr erforderlichen Breite (möglichst mindestens 1,50 Meter) von Schnee geräumt oder gestreut werden. Als Gehwege zählen auch Fahrbahnränder von Straßen ohne einen erkennbar abgeteilten Gehweg. „In der Zeit von 7 bis 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls oder nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen. Nach 20 Uhr muss grundsätzlich nicht mehr geräumt und gestreut werden, aber spätestens um 7 Uhr, sonn- und feiertags um 9 Uhr, müssen Schnee und Glätte beseitigt sein“, heißt es in der Mitteilung. Dabei sollte der Schnee nicht auf die Straße geschaufelt werden, denn dann kann es passieren, dass er von Räumfahrzeugen in die Einfahrt zurückgeschoben wird.

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