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Neues Buch vereint Gebete mit Geschichten

Wo sich der Paderborner Uwe Natus heimisch fühlt

Paderborn

Heimat – davon hat Uwe Natus gleich zwei. Es sind die Stadt Paderborn und der christliche Glaube. Im Vorwort zu seinem neuen Buch „Der Heilige Liborius: Gebete, Lieder und Geschichten“ schreibt er: „Heimat ist mehr als ein Stand- und Geburtsort. Heimat ist Erinnerung, Sprache und Musik. Sprache ist das, woran ich glaube, in der ich mich ausdrücken kann. Heimat ist lebenswichtig wie das tägliche Brot. Heimat ist unter anderem auch der Glaube an einen Schöpfer und seine wegweisenden Worte.“

Von Dietmar Kemper

 Uwe Natus hat seine Gebete, Lieder und Geschichten durchgeschaut und die besten in einem neuen Buch zusammengefasst. Darin geht es nicht zuletzt um den Heiligen Liborius, den der Autor sehr verehrt.  Hier steht er am Brunnen nahe der Sparkasse. Foto: Oliver Schwabe

Die knapp 100 Seiten des Buches enthalten eine Auswahl aus mehr als 400 Gedichten, die Natus im Laufe der Jahrzehnte geschrieben hat. Hinzu kommen Geschichten, die den Mikrokosmos erhellen, in dem er sich wohl-, sprich heimisch fühlt. Der inzwischen 77-Jährige, der bis 2016 fünf Jahrzehnte lang als Puppenspieler die Liborikirmes bereicherte, drückt in dem Buch sein unerschütterliches Vertrauen in Gottes Segen aus, mahnt aber gleichzeitig die Menschen, die Schöpfung zu wahren, sich der Völkerverständigung zu widmen, Notleidende zu unterstützen und die endliche Zeit nicht sinnlos zu vergeuden. „Niemals wieder Kriege, niemals Hass im Bauch, selbst die kleinste Fliege liebt das Leben auch“, reimt er in „Lasst uns viele Brücken bauen“, und in „Worte der Mutter Erde an die Menschen im jahr 2030“ lässt er den Planeten klagen: „Was habt ihr nur mit mir gemacht, mit eurer einst so schönen Welt, fast habt ihr mich schon umgebracht, der Kinder Zukunft so verstellt.“

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