1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Paderborn
  6. >
  7. Wolters will Bürgermeister in Neuss werden

  8. >

Geschäftsführer der Paderborner Wirtschaftsförderungsgesellschaft bewirbt für CDU

Wolters will Bürgermeister in Neuss werden

Paderborn/Neuss (WB/mba). Frank Wolters, Geschäftsführer der Paderborner Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) und des Technologieparks, will für die CDU Bürgermeister in Neuss werden. Der 51-Jährige hat sich zu einer Kandidatur entschlossen. Das bestätigte Wolters am Montag dieser Zeitung.

Frank Wolters will für die CDU bei der Kommunalwahl 2020 in Neuss antreten. Foto:

Der gebürtige Krefelder, der im März 2017 die Geschäftsführung der WFG von Annette Förster übernommen hatte, die in die Paderborner Verwaltungsstabsstelle »Steuerungsunterstützung« wechselte, ist einer von sechs möglichen CDU-Bewerbern. Am 30. September sollen die Parteimitglieder in Neuss in einer Urwahl über die Nominierung entscheiden und damit festlegen, wer gegen Bürgermeister Reiner Breuer (SPD) bei der Kommunalwahl im Oktober 2020 antreten soll.

Er habe sich lange mit der Kandidatur auseinandergesetzt, sagte Wolters. »Ich bin von vielen Neussern und auch von vielen Parteifreunden angesprochen worden«, sagte Wolters. Sie seien mit der Bitte an ihn herangetreten, sich zu der Kandidatur zu entschließen. Bürgermeister in Neuss zu sein, sei eine reizvolle Aufgabe. »Ich kenne die Stadt, die Menschen und die Wirtschaft.«

Fast 13 Jahre bei der Stadt Neuss gearbeitet

Neuss liegt am Niederrhein auf der gegenüberliegenden Seite von Düsseldorf und ist mit fast 160.000 Einwohnern Deutschlands größte kreisangehörige Stadt. Neuss ist vor allem für seine römische Vergangenheit, den Rheinhafen und das Bürger-Schützenfest bekannt. Die Stadt zählt zu den ältesten Deutschlands und der Rhein-Kreis Neuss zu den wirtschaftsstärksten in NRW.

Wolters, der verheiratet ist und fünf Kinder hat, stand bis 2017 fast 13 Jahre in Diensten der Stadt Neuss. Zuletzt war er dort als Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung tätig. Als großes Plus für sich wertet Wolters, der in Duisburg und Aachen Wirtschaftsgeografie und Bauingenieurwesen studiert hat, seine Erfahrung in der Arbeit von Kommunalverwaltungen. Seine Kandidatur sei keine Entscheidung gegen Paderborn, sondern für Neuss, sagte er. »Ich bin nicht enttäuscht, wenn ich nicht zum CDU-Bürgermeister-Kandidaten gewählt werde. In Paderborn gibt es noch genug wichtige Aufgaben zu erledigen. So wie wir das in den vergangenen zweieinhalb Jahren auch schon gemacht haben.«

Kandidatur keine Entscheidung gegen Paderborn

Jürgen Brautmeier, Parteivorsitzender der Neusser CDU, freut sich über das große Interesse zur Kandidatur und auch über die Bewerbung Wolters. Wolters mache in Paderborn einen guten Job, sagte Brautmeier, der dem Hochschulrat der Universität Paderborn angehört, der »Rheinischen Post«.

Startseite