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Fachgebiet mit großer Dynamik: Versorgung von Herzpatienten auf hohem Niveau

Zehn Jahre Kardiologie am Paderborner Brüderkrankenhaus

Paderborn

Die Kardiologie des Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn wird zehn Jahre alt. Sie wurde bei der Neuaufstellung der Inneren Medizin gegründet und wird seitdem von Chefarzt Dr. Andreas Schärtl geleitet. Die Abteilung ist ständig gewachsen. Derzeit versorgen elf Ärzte, davon sechs Fachärzte für Kardiologie, jährlich knapp 4000 stationäre Patienten.

Ein Grund zum Feiern: zehn Jahre Kardiologie im Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn. Die Abteilung rund um Chefarzt Dr. Andreas Schärtl (Mitte) ist seitdem stetig gewachsen.

Seit vier Jahren verfügt die Kardiologie über eine großzügige Funktionsabteilung und eine spezielle kardiologische Station in einem Neubau, in dem auch die Intensivstation untergebracht ist. Es stehen zwei Herzkatheterlabore zur Verfügung. „Die Kardiologie ist ein Fach mit zunehmend komplexen, technischen Möglichkeiten. Das eröffnet uns Ärzten ständig neue und vielversprechende Therapiemöglichkeiten. Eine unserer wichtigsten Aufgaben bleibt aber, den Menschen hinter all der Technik im Blick zu behalten und ihm die volle Aufmerksamkeit zu widmen“, so Schärtl.

Er und seine Kollegen legen viel Wert darauf, den Patienten mit seinen Ängsten und Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen: „Wir praktizieren eine Kardiologie mit Herz“, betont Schärtl und dankt allen Patienten, die seinem Team und ihm in den vergangenen zehn Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben. „Ohne das überdurchschnittliche Engagement der Mitarbeitenden hätten wir diesen Dienst am Patienten nicht schaffen können. Dafür danke ich meinen Kolleginnen und Kollegen herzlich“.

Mehr als 2000 Patienten behandelt

Von Beginn an gab es einen 24-Stunden-Herzkatheter-Bereitschaftsdienst, um Herzinfarkt-Patienten jederzeit mittels Herzkatheter behandeln zu können. Mittlerweile werden mehr als 2000 Patienten im Jahr im Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn einer Herzkatheter-Untersuchung unterzogen. Dies geschieht vielfach auch ambulant: Herzkranzgefäße werden bei einer Katheter-Untersuchung nicht nur dargestellt, sondern mittels Ballonaufdehnung auch therapiert.

Ein wichtiger Schwerpunkt ist zudem die Diagnose und Behandlung von Herzrhythmusstörungen, insbesondere von Vorhofflimmern: Im Team gibt es Spezialisten für so genannte elektrophysiologischen Abklärungen und Therapien, die unter dem Fachbegriff Ablationstherapie zusammengefasst werden.

Zur operativen Therapie von Herzproblemen besteht eine enge Kooperation mit umliegenden Herzzentren, insbesondere mit dem Herzzentrum NRW in Bad Oeynhausen.

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