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70 km/h zu schnell: Ein 18-jähriger Fahranfänger und ein 25-Jähriger geben in Paderborn zu viel Gas

Zivilstreife beendet Autorennen

Paderborn

Eine Zivilstreife der Paderborner Polizei hat am Montagabend ein Autorennen auf dem Ludwigsfelder Ring beendet und die Führerscheine der beteiligten Fahrer beschlagnahmt.

wn

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Die beiden Beamten waren gegen 20.40 Uhr mit einem zivilen Dienstwagen auf dem Südring in Richtung Ludwigfelder Ring unterwegs, als ihnen vor der roten Ampel an der Kreuzung Warburger Straße ein Audi A6 und ein direkt dahinter stehender VW Touran auffielen. Als es Grün wurde, ließen beide Fahrer die Motoren ihrer Autos aufheulen und gaben Gas. Sie beschleunigten stark, mussten aber an der Einmündung Dahler Weg bei Rot wieder halten. Beim Phasenwechsel auf Grün ließen sie abermals die Motoren aufheulen und fuhren mit quietschenden Reifen an. Der Touran setzte sich links neben den Audi. Beide Fahrzeuge beschleunigten in der langgezogenen Kurve bei erlaubten 70 km/h parallel auf mehr als 140 km/h. Am Abzweig Auf der Lieth bremste sie dann die nächste rote Ampel aus.

Jetzt setzten sich die Polizisten daneben und beendeten den spektakulären Auftritt. Sie stellten fest, dass der Touran von einem 18-jährigen Fahranfänger und der Audi von einem 25-jährigen Mann gefahren wurde. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten die Polizisten die Führerscheine der Fahrer. Gegen die beiden Paderborner läuft jetzt ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Autorennen. Kraftfahrzeuge dürfen die Beschuldigten bis auf weiteres nicht mehr fahren.

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