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Sanierung der Ortsdurchfahrt Borchen (L755)

Planer gehen von vier Jahren Bauzeit aus

Borchen

Die Sanierung der L755 auf der Länge der Ortsdurchfahrt Borchen wird deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als geplant. Das bestätigt Simon Daniel, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung, auf Anfrage: „Die Büros sind noch in der Planung. Die Überarbeitung zeigt aber schon jetzt, dass der Bauzeitraum von einem Jahr nicht gehalten werden kann.“

Von Sonja Möller

Der Fußweg auf Höhe der Tankstelle soll verbreitert werden. Dafür muss die Fahrbahn in Richtung Mallinckrodtpark verschwenkt werden. Foto: Oliver Schwabe/Archiv

Die Planer gingen von einem Baufenster von vier Jahren aus.

Hintergrund ist, dass die Gemeinde Borchen im Zuge der Fahrbahnsanierung durch den zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW auch die gemeindeeigenen Gehwege mit anpackt und vollständig saniert. Dadurch kann wie berichtet ein vollständiger Ausbau stattfinden, was deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Außerdem handelt es sich bei den Gehwegen um eine KAG-pflichtige Baumaßnahme. Das heißt, die Anwohner werden an den Kosten beteiligt, erläutert Simon Daniel. Welche Kosten für den Ausbau genau auf die Gemeinde zukommen und welche Summe anteilig auf die Anlieger umgelegt wird, stehe noch nicht fest.

„In Kürze wird es eine Bürgerversammlung von der Gemeinde Borchen und Straßen NRW geben, in der über den Ausbau informiert wird“, teilt Simon Daniel mit. Ein Termin stehe noch nicht fest. Die Anwohner werden von der Gemeinde und Straßen NRW dazu eingeladen.

Da der Rat ein Straßen- und Wegekonzept verabschiedet hat, sind damit die Voraussetzungen erfüllt, dass die Gemeinde Fördermittel vom Land beantragen kann. Hierbei sind Zuschüsse von 50 Prozent des umlagefähigen Aufwands für betroffene Anlieger möglich, die die Beitragspflichtigen bei Straßenausbaumaßnahmen entlasten soll.

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