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Kranfahrer beweist viel Geschick – Ausbau des Geläuts problemlos geglückt

Ausgeflogen: Glocken schweben davon

Salzkotten (WB/sen). Im Glockenstuhl der Salzkottener St. Johannes Pfarrkirche ist es jetzt leer. In einer aufwändigen Aktion ist das fünf Glocken umfassende Geläut ausgebaut worden. Per Kran hat Christian Wiegartz, Mitarbeiter der Firma Hofmann, die eisernen Glocken in die Tiefe gelassen.

Knapp fünf Tonnen wiegt die Christusglocke, die sich als erste auf den Weg machte. Am Haken des Kranauslegers schwebte sie in die Tiefe. Foto: Jörn Hannemann

Da der Salzkottener Glockenstuhl zum Sicherheitsrisiko geworden ist, muss er erneuert werden. Die Kirchengemeinde St. Johannes hatte daher beschlossen, sich auch von den fünf eisernen Glocken zu trennen und neue aus Bronze anzuschaffen. Diese sind inzwischen allesamt in der Kunst- und Glockengießerei Rincker in Sinn gegossen worden.

Zeit, Platz zu schaffen im Kirchturm. Dafür musste zunächst ein 60 Tonnen Kran auf dem engen Kirchplatz zwischen Seniorenwohnheim und hochgewachsenen Linden seinen Platz finden. Der Ausbau war schließlich Millimeterarbeit, die Geschick und Geduld erforderte. Damit die Glocken überhaupt ins Freie gelangen konnten, waren zuvor ein Kirchturmfenstern vergrößert und das Mauerwerk aufgestemmt worden. Durch diese Öffnung waren die Glocken vor fast 70 Jahren auch in den Kirchturm hinein gelangt.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 06. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Büren.

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