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„Tudorf hilft der Ukraine“ plant Fahrt für den 31. Juli und nimmt noch Spenden entgegen

Der nächste Transport aus Salzkotten in die Ukraine steht bevor

Salzkotten-Niederntudorf

Unter dem Namen „Tudorf hilft der Ukraine“ leistet eine Gruppe um Karl-Lieb aus Niederntudorf und Marie-Theres Knoke derzeit tatkräftige Unterstützung für das vom russischen Angriffskrieg gebeutelte Land. Beide haben bereits mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Auslandshilfe bei den Maltesern.

Das Team des Hilfstransports von Niederntudorf in die Ukraine (von links): Schützenoberst Mathias Segin, Siegfried Keimeier, Lorenz Hoffmeister, Erik Byer, Karl-Heinz Lieb, Alan Stanton und Fabian Kaiser (Pelipal). Foto: Tudorf hilft der Ukraine

Mit Hilfe der Schützen, des Spielmannszugs, der Schießsportschützen, des Männergesangvereins, der freiwilligen Feuerwehr, des TSV Tudorf, des Volkstanzkreises, der KFD sowie vieler privater Bürger als Spender war bereits ein Transport im April in die Ukraine gefahren. Am 31. Juli soll der nächste starten.

40 Tonnen an Kleidung, Betten, Wolldecken, Feldbetten, Isomatten, Konserven, Mehl, Zucker, Süßigkeiten, Windeln, Hygieneartikeln, Desinfektionsmitteln, Zahnpasta, Zahnbürsten und Spielzeug kamen bei der ersten Tour zusammen, die in einem von der Spedition Merschmann aus Paderborn zur Verfügung gestellten Lkw an die ukrainische Grenze gebracht wurden.

Schon zwei Hilfstransporte durchgeführt

Mittlerweile hat es bereits zwei weitere Hilfstransporte gegeben – diesmal mit Unterstützung der Firmen Pelipal aus Schlangen sowie SLH Spedition und Logistik Keimeier & Finke aus Haaren, die kostenlos 40-Tonner und Fahrer zur Verfügung stellen.

Alle Hilfsgüter kamen jeweils gut beim Empfänger an und konnten nach dem gleichen Prinzip an der Grenze von den großen Lastkraftwagen auf kleine Sprinter umgeladen werden, die gleich auf Tour gingen und einzelne Gruppen und Krankenhäuser in die Verteilung aufnahmen und anfuhren. Die Mannschaft um Karl-Heinz Lieb kam jeweils gesund, mit guten und schlechten Eindrücken ermüdet zurück und brache viele Bedarfslisten mit nach Tudorf.

„Besonders die Armen und Schutzlosen treffen mensch- und naturgemachte Widrigkeiten mit besondere Härte. Der Frieden zwischen den Völkern, der respektvolle Umgang mit unserer Welt und seinen Geschöpfen, darin sehen wir die weitere Hilfe als unseren Auftrag. Wir werden weiterhin Hilfe in die Ukraine senden, solange auch unsere tatkräftigen Helfer und die Spender und die heimischen Wirtschaft mitmachen“, berichten die Organisatoren von „Tudorf hilft der Ukraine“.

Hilferuf schlägt hohe Wellen

Der Hilferuf von den Ordensbrüdern und -schwestern und Pater Josef Trunk aus Pausching-Mukacewo in der Ukraine schlage in Tudorf immer noch hohe Wellen. Daher seien die Nieder- und Oberntudorfer einstimmig der Meinung: „Wir sind selbstverständlich weiterhin dabei.“

So wird weiterhin gesammelt, sortiert, gepackt und beschriftet: Oberbetten, Wolldecken, Feldbetten, Isomatten, Verbandskästen, Konserven, Mehl, Zucker, Süßigkeiten, Suppen, Pampers, Hygieneartikel, Desinfektionsmittel, Zahnpasta, Zahnbürsten, Rucksäcke, Schultaschen, Kleidung und Spielzeug.

Der vierte Transport ist geplant und wird voraussichtlich am Sonntag, 31. Juli, nach Pausching und Tissazana steuern.

Für diese Tour stellt wieder Aktiv Plus Logistcs Meinolf Merschmann aus Paderborn den 40-Tonner zur Verfügung.

Sach- und Geldspenden möglich

Wer „Tudorf hilft der Ukraine“ Unterstützung zukommen lassen möchte, kann nach Absprache Pampers, Hygieneartikel, Konserven, Wasser, Milch und Mehl abgeben. Vorab ist eine Anmeldung unter Telefon 0152/54561429 notwendig.

Außerdem ist eine Geldspende auf das Konto vom Ladislaus-Orden mögliche: IBAN: DE89 76050 1010 0051 674 65, Sparkasse Nürnberg, Verwendungszweck: Hilfe für die Ukraine 2022 SK (Spendenbescheinigung kann wenn erwünscht ausgestellt werden. Mit diesem Geld können Dinge vor Ort gekauft werden, die noch dringend benötigt werden.

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