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Kitas auf dem Weg zu Maria

Familienwallfahrt der katholischen Kindergärten im Pastoralverbund Salzkotten

Salzkotten-Verne

Nach zwei Jahren Corona-Pause hatten die Katholischen Kitas im Raum Salzkotten wieder zur Wallfahrt eingeladen, und rund 100 Teilnehmer waren in die St.-Bartholomäus-Kirche in Verne gekommen.

Etwa 100 Pilger nahmen an der Familienwallfahrt der katholischen Kitas teil. Für den Abschlusssegen am Brünneken hatten viele Kinder Blumen mitgebracht. Foto: Christian Schlichter

Seit 2016 organisieren die katholischen Einrichtungen die Wallfahrt gemeinsam. Aus Salzkotten und Scharmede, Upsprunge und Oberntudorf sowie Verne selbst kamen die Familien zusammen. Die gemeinsame Andacht in der Kirche leitete Pastor Werner Beule, dem es sichtbar Freude bereitete, so viele Kinder mit ihren Eltern in der Kirche zu sehen.

Aus einem großen Korb zauberte Jacqueline Becklaß allerlei Zutaten für eine glückliche Familie hervor. Ein Kochlöffel stand für gemeinsames Kochen und Essen, das Pflastermäppchen für die Sorge bei Verletzungen, ein Kissen dafür, dass man mit den Eltern kuscheln kann, und ein Buch symbolisierte die abendlichen Vorlesegeschichten. All das erlebten Kinder bei ihren Eltern genau so, wie auch Jesus das mit seiner Mutter Maria erlebt habe. Auch sie habe für ihn gekocht, sich gesorgt, gekuschelt und sicher auch Geschichten erzählt, zog Becklaß Parallelen zwischen den Familien heute und zu Jesu Zeit. So spannte sie das Band bei der Familienwallfahrt der fünf katholischen Kitas im Pastoralverbund Salzkotten, das sich von der Muttergottes in Verne zur Neubelebung der Wallfahrtstradition der Kitas spann.

Maria habe Jesus getröstet und für ihn das Gleiche getan, wie die Eltern heute für ihre Kinder, hatte Jacqueline Becklaß angesichts ihres Korbes mit Symbolen erläutert. Maria habe dabei auch ganz fest zu Jesus gehalten und dabei auf Gott vertraut. Dass die Muttergottes damit auch eine mutige Frau gewesen sei, das stand für die Kita-Leiterin aus Verne fest. Denn genau das mache Maria zum Vorbild für die Menschen heute. Kleine Blumensträuße brachten die Kinder, die extra Fürbitten auswendig gelernt hatten, zum Marienbild und beteten für den Frieden in der Welt aber auch um Marias Fürbitte und Schutz.

In einem langen Zug machten sich dann die Familien auf den Weg von der Pfarrkirche zum Wallfahrtsgelände am Brünneken. Unterwegs kamen sie an der Verner Kita vorbei und legten dort Blumen vor der Marienstatue ab. Das taten sie auch später beim Schlusssegen vor dem Wallfahrtsbrunnen. Anschließend folgten die Familien der Einladung und breiteten sich auf der Wiese aus zum Picknick. Sie erlebten einen modernen und zugleich harmonischen Wallfahrtstag.

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