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Landesförderung gibt Träger SkF mehr Planungssicherheit

Frauenhaus Salzkotten bekommt künftig Geld vom Land

Salzkotten

Das Frauenhaus Salzkotten des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) wird ab diesem Jahr Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Darauf hat jetzt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer aufmerksam gemacht.

CDU-Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer (links) freut sich mit Franz-Josef Knust, stellvertretender Geschäftsführer des Sozialdienstes katholischer Frauen, über die Landesförderung für das Frauenhauses in Salzkotten. Foto: SkF

Die Landesförderung sorge dafür, dass das Frauenhaus in Salzkotten jährlich bis zu 137.000 Euro für vier Vollzeitstellen und einen jährlichen Zuschuss für Sachausgaben in Höhe von 7500 Euro erhält.

„Wir freuen uns, dass unsere jahrzehntelange Arbeit gewürdigt wird und wir unser Engagement für Frauen und ihre Kinder in Notsituationen jetzt weiter ausbauen können“, sagt Franz-Josef Knust, stellvertretender Geschäftsführer des Sozialdiensts katholischer Frauen. Er hatte den Paderborner Landtagsabgeordneten Bernhard Hoppe-Biermeyer zuvor auf die Finanzierungsprobleme für neues Personal aufmerksam gemacht.

„Es ist ein wichtiges Signal, dass das Frauenhaus Salzkotten Planungssicherheit für seine unverzichtbare Arbeit erhält und als soziale Einrichtung finanzielle Unterstützung vom Land erfährt“, sagt Hoppe-Biermeyer, der im September beim Sozialdienst katholischer Frauen zu Gast war.

NRW: Zahl der geförderten Frauenhäuser gestiegen

Neben dem Frauenhaus in Salzkotten wurden auch Einrichtungen in Recklinghausen, Datteln, Minden und Münster neu in die Landesförderung aufgenommen. Damit steigt die Zahl der landesgeförderten Frauenhäuser in NRW von 64 auf 69 – das Paderborner Frauenhaus profitiert schon länger von der Landesförderung. Im Haushaltsplan für das Jahr 2023 sind nach Angaben von Ministerin Josefine Paul insgesamt 33.481.200 Euro für den Förderbereich „Schutz und Hilfe für gewaltbetroffene Frauen“ veranschlagt. Damit stünden im Vergleich zu 2020 dann langfristig jährlich neun Millionen Euro mehr für die dauerhafte Verstärkung und den Ausbau der landesgeförderten Hilfsstrukturen zur Verfügung, betont die Ministerin.

„Nordrhein-Westfalen kann auf ein seit Jahrzehnten gewachsenes und hochdifferenziertes Schutz- und Hilfesystem für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder zurückgreifen und fördert neben den Frauenhäusern auch 62 allgemeine Frauenberatungsstellen und 53 Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt. Die Unterstützungseinrichtungen werden von autonomen Trägern oder Trägern der Freien Wohlfahrtspflege betrieben“, erläutert Bernhard Hoppe-Biermeyer.

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