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Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Salzkotten – auch bei einem Säugling Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung

Fünfköpfige Familie kommt ins Krankenhaus

Salzkotten

Nach einem Gasaustritt in einem Wohnhaus in Salzkotten ist eine fünfköpfige Familie in der Nacht auf Montag mit dem Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftungen in ein Krankenhaus gekommen.

wn

Symbolfoto. Foto: Jörn Hannemann

Das betroffene Haus, das von der Familie sowie dem Vermieter bewohnt wird, steht an der Straße Auf der Ewert. Kurz vor 1 Uhr wurde der Rettungsdienst alarmiert, weil ein sechsjähriges Mädchen im Haus plötzlich ungewöhnliche Krankheitssymptome zeigte. Als die Rettungssanitäter das Haus betraten, schlugen ihre Kohlenstoffmonoxid-Warngeräte an.

Die Rettungskräfte evakuierten sofort die fünfköpfige Familie – 35, 28, elf und sechs Jahre alt sowie ein Säugling – aus dem Erdgeschoss sowie einen weiteren Bewohner (57) aus dem Dachgeschoss. Bei allen Personen wurden erhöhte CO-Werte gemessen. Die Familie wurde mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Der andere Bewohner musste nicht ins Krankenhaus. Nachdem die Feuerwehr das Haus gelüftet hatte und keine CO-Belastung mehr vorlag, konnte der 57-Jährige zurück in seine Wohnung.

Im Haus hatte die Heizungsanlage am Sonntagnachmittag eine Störung am Ölbrenner angezeigt. Abends stellte ein Mieter die Heizung ab. Die Polizei beschlagnahmte den Heizungsraum für weitere Untersuchungen, die tagsüber am Montag durchgeführt wurden. Den Ermittlungen zur Folge war der Wärmetauscher der Ölheizung verrußt. Das hatte zum Austritt von Abgasen geführt. Die Frau sowie die drei Kinder werden weiter stationär in einer Klinik behandelt.

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