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66-jähriger Autofahrer aus Paderborn erfasst 28-jährigen Polen

Fußgänger stirbt: Albtraum-Unfall auf A44

Paderborn/Anröchte

Tragisches Ende einer Autofahrt: Am Samstagabend ist ein Paar aus Paderborn in einen schrecklichen Unfall verwickelt worden. Auf der A44 in Höhe Anröchte stieß der BMW-Geländewagen eines 66-jährigen Fahrers mit einem 28-jährigen Mann zusammen, der offenbar auf der Fahrbahn zu Fuß unterwegs war.

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Der BMW-Geländewagen des Paderborner Paares wurde bei der Kollision im Bereich der Fahrerseite beschädigt. Der Leichnam des Fußgängers wurde im Bereich der Leitplanke entdeckt. Foto: Daniel Schröder/Soester Anzeiger

Der Pole hatte demnach keine Chance: Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Nach ersten Ermittlungen der Beamten war der 66-jährige Paderborner zusammen mit einer Begleiterin in einem BMW aus Richtung Soest kommend in Fahrtrichtung Kassel unterwegs. In Höhe des Parkplatzes „Berge“ ereignete sich dann die folgenschwere Kollision. Aus noch unbekannter Ursache erfasste der 66-jährige Paderborner mit seinem BMW einen Fußgänger, der sich auf dem linken Fahrstreifen befunden haben soll. Die Person, deren Identität zunächst unklar war, wurde durch die Luft geschleudert. Der BMW-Fahrer bremste und kam mit seinem Wagen auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Zum Zeitpunkt der Kollision befand sich auch eine Polizeistreife auf der A 44, die in Richtung Kassel hinter dem Paderborner Paar unterwegs war. Die durch den Aufprall umherfliegenden Fahrzeugteile des BMW trafen den Streifenwagen und beschädigten diesen leicht. Die Einsatzkräfte in dem Streifenwagen sicherten sofort die Unfallstelle und alarmierten die Kollegen. Bei der Suche nach dem Fußgänger entdeckten die Polizeibeamten im Bereich der Leitplanke den getöteten Mann.

Die beiden Insassen des BMW aus Paderborn blieben nach Angaben der Polizei offenbar unverletzt. An den beiden Autos entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro, teilte die Polizei mit.

Noch am Abend sowie am Sonntagvormittag setzte die Polizei einen Hubschrauber zur Unterstützung der umfangreichen Untersuchung ein. Die Ermittlungen zu dem Albtraum-Unfall dauern an, hieß es am Sonntag.

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