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Veterinäramt des Kreises Paderborn hat Untersuchungen von Geflügelhaltern im Sperrbezirk abgeschlossen

Geflügelpest: keine weiteren Verdachtsfälle

Lichtenau/Paderborn

Das Veterinäramt des Kreises Paderborn hat seine Untersuchungen von Geflügelhaltern im Sperrbezirk abgeschlossen. Wie berichtet war in einer Hobby-Haltung in Henglarn die Geflügelpest ausgebrochen. Zur Erleichterung der Veterinäre ergaben sich keine weiteren Verdachtsfälle auf Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt.

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Der Sperrbezirk umfasst einen Radius von drei Kilometern Durchmesser um die betroffene Hobbyhaltung (auf der Karte in rot markiert). Das Beobachtungsgebiet umfasst einen Radius von zehn Kilometern um die betroffene Geflügelhaltung (blaue Markierung auf der Karte). Foto: Kreis Paderborn

„Wir haben alle Geflügelbestände im Sperrbezirk untersucht. Wir konnten keine Tiere mit Krankheitsanzeichen der Geflügelpest feststellen, ebenfalls gab es keine vermehrten oder auffälligen Todesfälle unter den Tieren“, erklärte Dr. Marlies Bölling, stellvertretende Leiterin des Veterinäramtes und zuständig für Tierseuchenbekämpfung. In rund 14 Tagen werden die Untersuchungen wiederholt.

Auch bei Wildvögeln gibt es bisher keine Verdachtsfälle. „Aufmerksame Bürger haben uns in den letzten Tagen rund 20 tote Wildvögel gemeldet. Wir sind jeder Meldung nachgegangen, haben die verendeten Vögel eingesammelt und zur Untersuchung ins Labor gebracht. In keinem Fall konnte bisher eine Infektion mit dem Erreger der Geflügelpest nachgewiesen werden“, sagte Bölling. Die Aufstallpflicht im Kreisgebiet bleibt bestehen. „Die Ausstallpflicht gilt ausdrücklich für den gesamten Kreis und nicht nur für den Sperrbezirk, da in OWL auch weitere Fälle von Geflügelpest aufgetreten sind“, betont die Leiterin des Veterinäramtes Dr. Elisabeth Altfeld.

Aktuelle Ermittlungen des Veterinäramtes haben ergeben, dass einige Geflügelhalter zurzeit kein Geflügel mehr halten. Daher sind aktuell 48 Geflügelhaltungen im Sperrbezirk vorhanden.

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