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Gelebte deutsch-französische Freundschaft

Verlar feiert 40 Jahre Partnerschaft mit Cartigny-l'Épinay in der Normandie

Salzkotten-Verlar

Zwei Jahre konnte man sich pandemiebedingt nicht persönlich treffen, aber in diesem Jahr waren 34 Bürger von Verlar bereit, sich auf die Reise in die Normandie zu machen. Stand doch die Feier des 40-jährigen Bestehens der Freundschaft zwischen Verlar und Cartigny-l'Épinay - zweier kleinster Orte aus Westfalen und der Normandie - an. Es sollte nicht bereut werden.

Hildegard und Bernd Fecke aus Verlar mit dem Jubiläums-Schal zur 40-jährigen Freundschaft der beiden Städte. Foto: Heimatverein Verlar

Eine große Anzahl der französischen Freunde stand am Vorabend auf dem „Place Verlar“ zur Begrüßung bereit. Die Wiedersehensfreude nach den schwierigen Zeiten war groß. Nach einem kleinen Empfang ging es in die Familien.

Der Feiertag begann wie immer mit dem Gottesdienst in Saint-Pierre, der Gefallenenehrung am Ehrenmal der Gemeinde, Ansprachen der Bürgermeister, wobei insbesondere der Kriegssituation in der Ukraine und dem Wunsch nach Frieden in Europa gedacht wurde.

Eine Kranzniederlegung erfolgte zu den Klängen der Nationalhymnen. Komiteemitglieder aus Verlar besuchten die Gräber der Familien Coulon und Gousset, langjährige Gründer und Förderer der Partnerschaft.

Das Programm des weiteren Tages spielte sich im Saal des Nachbarortes Lison ab. Der Abend stand im Zeichen der 40-jährigen Freundschaft. Nach dem Büffetessen hielten die Präsidentinnen ihre Ansprachen, übersetzt von Nicole Berensmeier aus Verlar.

Als erste Überraschung erhielten alle einen „Schal der Freundschaft/Amitié“ zum Gedenken an das Jubiläum. Aber auch die deutschen Gäste hatten ein Geschenk mitgebracht: Die im Verlarer Unternehmen Metallschneider hergestellte 1,20 Meter hohe, vierseitige Metall Stele in Edelstahl mit den Daten und Wappen der Partnerschaft soll einen würdigen Platz im normannischen Dorf finden. Auch zwei gestaltete Jubiläumstorten wurden verzehrt.

Die Freude über das Wiedersehen und eine sehr gelungene harmonische Feier des Jubiläums der „Jumelage/Freundschaft“ war groß und ein Wiedersehen im kommenden Jahr wurde beschlossen.

Auf der Rückreise dankte Josef Schmidt allen Teilnehmern und Helfern für ihre Bereitschaft. Mit etwas Wehmut gab er zum Schluss noch bekannt, nach 40-jähriger Mitarbeit zum Ende des Jahres nicht mehr in vorderster Reihe stehen zu wollen.

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