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Feuerwehr: Bauvorhaben ruht seit knapp drei Jahren

Gerätehaus Verlar: Urteil wird Ende März erwartet

Salzkotten-Verlar

Einen Rechtsspruch zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Verlar erwartet die Stadt Salzkotten Ende März. Das hat Bürgermeister Ulrich Berger in der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses bekannt gegeben. Das Bauvorhaben ruht bereits seit etwa drei Jahren.

wn

Symbolbild. Foto: Wolfgang Wotke

Weil das derzeitige Gerätehaus an der Dorfstraße nicht mehr den Ansprüchen genügt, soll es aufgegeben und an der Lippstädter Straße durch einen Neubau ersetzt werden. Der Beschluss dazu ist bereits im November 2017 gefasst worden. Im August 2018 lag der Stadtverwaltung Salzkotten die Baugenehmigung des Kreises Paderborn vor, Baubeginn sollte im Frühjahr 2019 sein.

Der Eigentümer eines benachbarten Hauses hat jedoch gegen das Vorhaben geklagt. Er befürchtet, dass durch Versiegelung der Fläche sein Gebäude durch Nässe und Feuchtigkeit Schaden nehmen könnte.

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie zwei Ortstermine mit dem Verwaltungsgericht Minden geplatzt sind, haben Vertreter des Gerichts die Situation nun in der vergangenen Woche in Augenschein genommen. Anschließend gab es einen Erörterungstermin. Beklagt wird der Kreis Paderborn, der die Baugenehmigung erteilt hatte.

Das städtische Grundstück an der Lippstädter Straße ist knapp 5000 Quadratmeter groß. Im Bebauungsplan der 1970er Jahre war der Bereich, der im Überschwemmungsgebiet liegt, für Wohnbebauung vorgesehen. Inzwischen ist der Flächennutzungsplan geändert und eine Nutzung für Feuerwehrzwecke genehmigt worden. Auf etwa 2500 Quadratmetern soll das neue Domizil der Feuerwehr mit Schulungsraum und Fahrzeughalle errichtet werden.

Haushaltsmittel sind in diesem Jahr in Höhe von 500.000 Euro vorgesehen. 2022 sollen 26.000 Euro folgen. Im Dezember 2017 hatte die Verwaltung Kosten für den Neubau in Höhe von 950.000 Euro errechnet, wobei der Eigenanteil der Stadt bei 760.00 Euro liegt.

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