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1000. Jubiläum an St.-Laurentius-Kirche nachgeholt

Großer Turm-Geburtstag in Salzkotten-Thüle gefeiert

Salzkotten-Thüle

Den Bau des St.-Laurentius-Kirchturms vor 1000 Jahren wollten die Thüler eigentlich schon im Jahr 2020 feiern. Doch Corona verhinderte das. Jetzt holten sie die Jubiläumsfeier ganz groß nach.

Der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende Theo Küsterarent (links) begrüßte Weihbischof Matthias König bei seinem Besuch in Thüle anlässlich der Festlichkeiten zum 1000-jährigen Bestehen des Kirchturms der St.-Laurentius-Kirche. Mit dabei: Küsterin Resi Wester   und Georg Freiherr von und zu Brenken (rechts). Foto: Hans Büttner

Benutzt wurde der Turm im Laufe der Jahrhunderte  als Glockenturm, Wehrturm, Aussichtsturm und auch als Schutzraum.

Mit einem Gottesdienst und einer anschließenden Prozession begannen die Festlichkeiten. Ehrengast und Zelebrant des Gottesdienstes war der Paderborner Weihbischof Matthias König.

Unter der Beteiligung der Thüler Schützen, der Musiker des Spielmannszuges und des Musikvereins, der Kommunionkinder, der Messdiener und zahlreicher Gemeindemitglieder führte der Prozessionsweg zur St.-Laurentius-Kapelle und wieder zurück zur Kirche. Vor dem Einzug in die Kirche begrüßen die Thüler Fahnenschwenker nach einem alten Brauch den Weihbischof.

Einen lockeren Spruch in Richtung eines weiteren Ehrengastes, Georg Freiherr von und zu Brenken, konnte sich der Bischof bei der anschließenden offiziellen Begrüßung nicht verkneifen. „Was müssen Ihre Vorfahren für Menschen gewesen sein, dass sich die Thüler einen solchen Wehrturm haben bauen müssen?“, fragte Weihbischof König scherzhaft. Der Freiherr lies das unkommentiert und antwortete nur mit einem Lächeln.

Erstmals spielten die „Thüler Turmspatzen“

Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand hatten das Turmfest gemeinsam vorbereitet. Es gab Aufführungen des Gesangvereins Sangeslust, Kirchenführer Reinhard Syring lud zur Kirchen-und Turmführung ein, die Musiker des Musikvereins und des Spielmannszuges sorgten für Unterhaltung. Es gab ein Kirchenquiz, Hüpfburg, Kinderschminken und an den Ständen wurden Kaffee und Kuchen sowie andere Leckereien angeboten.

Zudem gab es zum Turmfest eine besondere Premiere. Erstmals spielte die Band „Thüler Turmspatzen“. Die aus fünf Musikern und einer Musikerin bestehende Band hatte sich zuvor eigens für das Turmfest gebildet.

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