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Salzkotten und Geseke kooperieren bei Ausbildungsmessen

Job-Chancen verdoppelt

Salzkotten/Geseke (WB). Gleiches Spiel, doppelte Chance. Auf der Suche nach Auszubildenden gehen die Städte Salzkotten und Geseke jetzt gemeinsam einen neuen Weg. Unter dem Titel »The Same Game« kooperieren die Kommunen bei der Ausrichtung ihrer Ausbildungsplatzbörsen.

Marion Neesen

Kooperieren im Sinne der Schüler und Unternehmer (von links): Sabine Welz (stellvertretende Schulleiterin Geseke), Frank Engler (Agentur für Arbeit Lippstadt), Simone Brake (Berufswahlkoordinatorin Sekundarschule Geseke), Dirk Conze (Agentur für Arbeit Lippstadt), Susanne Bahry (Schulleiterin Geseke), Peter Finke (Wirtschaftsförderer Salzkotten), Dr. Remco van der Velden (Bürgermeister Geseke), Silke Pohle (Wirtschaftsnetzwerk Geseke), Ulrich Berger (Bürgermeister Salzkotten), Detlef Schmidt (Agentur für Arbeit Paderborn), Matthias Hartmann (Gesamtschule Salzkotten) und Margarete Niehues (Wirtschaftsnetzwerk Geseke). Foto: Marion Neesen

»Same« steht dabei für Salzkottener Ausbildungsmesse und »Game« für Geseker Ausbildungsmesse. Auf Freitag, 8. März, ist die Ausbildungsplatzbörse in der Mensa der Gesamtschule Salzkotten terminiert, in der Sekundarschule Geseke (Auf den Strickern 30) wird sie am Donnerstag, 14. März, ausgerichtet.

Per Bus werden die Schüler jeweils in die benachbarten Städte gefahren. Somit bieten die Kommunen etwa 580 Schülerinnen und Schülern die Chance, jeweils mehr als 40 Unternehmen kennenzulernen. Umgekehrt profitieren die suchenden Unternehmen von der Kooperation, da sich nun mehr Azubikandidaten vorstellen.

46 Unternehmen sind schon angemeldet

»Wir kommen damit dem Wunsch der Unternehmen nach, die Ausbildungsmesse noch größer zu organisieren. Wir sind stolz und zufrieden, dass wir das erstmalig und hoffentlich dauerhaft zusammen machen«, sagte jetzt Gesekes Bürgermeister Dr. Remco van der Velden bei der Vorstellung der Kooperation. »Es gibt keine bessere Zeit, sich auf dem Ausbildungsmarkt anzubieten als diese. Und auch für die Unternehmer können wir die Messe noch attraktiver gestalten«, so sein Amtskollege Ulrich Berger.

Salzkottens Wirtschaftsförderer Peter Finke liegen bereits 46 Anmeldungen seitens der Unternehmen vor. »Für zwei ist noch Platz, dann sind wir ausgebucht. Außerdem verlegen wir die Messe aus den Nachmittagsstunden in die Unterrichtszeit von 8 bis 13 Uhr, so dass die Teilnahme verpflichtend ist«, so Finke.

Die Vertreter der Betriebe hätten sich mehr Zeit mit den Bewerbern gewünscht, was so gewährleistet werden könne. In der Sälzerstadt ist es bereits die 23. Auflage der Ausbildungsmesse. In Geseke, wo es die Messe ebenfalls bereits mehr als 20 Jahre gibt, stellen sich in der Zeit von 15 bis 18 Uhr 45 Betriebe vor. Einige Unternehmen sind für beide Messen gemeldet.

Handwerk sucht händeringend Nachwuchs

»Wir haben viele Stellen und viele Bewerber, aber oft passen sie nicht zusammen«, sieht Detlef Schmidt von der Agentur für Arbeit in den Messen eine gute Chance, Chef und Azubi zusammenzubringen, indem die Betriebe die Attraktivität ihrer jeweiligen Berufe herausstellen. Denn so mancher Beruf werde verkannt und stünde nicht sofort bei Schulabgängern auf der Liste. Insbesondere das Handwerk suche weiterhin händeringend nach Nachwuchskräften, so Schmidt.

Ergänzt wird das Angebot mit einem Bewerbungscheck, einem Stand für Passfotos und Informationen der Berufskollegs sowie Hochschulen. Zu beiden Messen sind Besucher willkommen, der Eintritt ist frei.

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