1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Salzkotten
  6. >
  7. Mantinghauser Schützen unterstützten Ukraine-Hilfe

  8. >

Neues Königspaar startet Hutsammlung

Mantinghauser Schützen unterstützten Ukraine-Hilfe

Salzkotten-Mantinghausen

Gerade erst im Amt, da initiiert das neue Mantinghauser Königspaar Timo Toussaint und Johanna Hamschmidt eine Hutsammlung zugunsten der Flüchtlinge aus und in der Ukraine. Inzwischen ist die Sammlung abgerechnet und die Mantinghauser Schützen können 2200 Euro für die Ukraine-Hilfe zur Verfügung stellen. Unterstützt haben die Sammlung der stellvertretende Diözesanbundesmeister Franz Heinrichsmeier und Ehrenoberst Norbert Sandmeyer.

Von Axel Langer

Unterstützten die Ukrainehilfe der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (von links): stellvertretender Diözesanbundesmeister Franz Heinrichsmeier, Kassierer Rainer Dunker, das Mantinghauser Königspaar Johanna Hamschmidt und Timo Toussaint, stellvertretender Oberst Nils Brunnert und Schriftführer Markus Deppe. Foto: Axel Langer

Mit der Hutsammlung wird die Europäische Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS) unterstützt. Gemeinsam mit polnischen Schützen wurden Transportwege in die Ukraine organisiert. „Mit vielen Sach- und Geldspenden konnten wir zielgenau das beschaffen und liefern, was vor Ort am dringendsten benötigt wurde. Dabei haben uns auch ukrainische Kosaken, die ebenfalls Mitglied der EGS sind, tatkräftig unterstützt“, erläutert Franz Heinrichsmeier.

Waren es zu Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine vor allem warme Kleidung, Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe, änderte sich dies nach und nach. Immer mehr Lebensmittel, Verbandsmaterial, Medikamente oder Hygieneartikel waren gefragt. Konkret wurde auch in Krakau geholfen, wo immer mehr Flüchtlinge ankamen. Ein Reisebus konnte Geflüchtete nach Dormagen holen.

Außerdem erreichte die EGS ein Hilferuf aus dem ukrainischen Lwiw. Eine psychiatrische Klinik hatte zwischenzeitlich fast 1000 Patienten aus einer evakuierten Klinik in Charkiw aufgenommen. Doch es fehlte an medizinischer Technik und Ausstattung, um viele zusätzliche Patienten zu betreuen. Auf der Liste aus der Klinik stand beispielsweise auch Babynahrung, um damit verwundete Patienten und Soldaten zu versorgen.

Startseite
ANZEIGE