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Herzspezialist Dr. Ralf Felgendreher hat seinen Dienst angetreten

Neuer Kardiologe am St.-Josefs-Krankenhaus

Salzkotten (WB). Das Team der Medizinischen Klinik des St.-Josefs-Krankenhauses Salzkotten hat Verstärkung bekommen: Dr. Ralf Felgendreher, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie sowie Angiologie und neuer Sektionsleiter der Kardiologie am St.-Josefs-Krankenhaus, hat seinen Dienst angetreten.

Dr. Ralf Felgendreher (links), Sektionsleiter Kardiologie des St.-Josefs-Krankenhauses und Prof. Dr. Jobst Greeve, Chefarzt der Medizinischen Klinik des St.-Josefs-Krankenhauses und des St.-Vincenz-Krankenhauses. Foto:

Chefarzt Prof. Dr. Jobst Greeve freut sich über die Verstärkung: »Dass wir Dr. Felgendreher nun als Chefarztvertreter der Medizinischen Klinik und Sektionsleiter Kardiologie an Bord haben, stärkt uns enorm.« Als langjähriger Oberarzt bringe Felgendreher viel Erfahrung mit, teilt die Geschäftsleitung mit. Schwerpunkt des 48-Jährigen, der mit seiner Frau und seinem Sohn in Detmold lebt, sei die Behandlung von Herz- und Gefäßkrankheiten. Eine seiner Aufgaben werde es sein, den Bereich der Kardiologie im St.-Josefs-Krankenhaus auszubauen und so das Leistungsspektrum in der Inneren Medizin zu erweitern. Für die Patienten bedeute dies, dass ihre Versorgung in einer Hand bleibe und sie für eventuell erforderliche Katheter-Eingriffe nicht zu einem anderen Arzt wechseln müssten.

Dennoch ist es Dr. Felgendreher wichtig, zunächst alle nicht-invasiven Untersuchungsmethoden auszuschöpfen: »Nicht jeder Patient muss invasiv per Katheter untersucht werden«, betont der Herzspezialist. »Wann immer möglich, greifen wir auf bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie oder Kernspintomographie zurück.« Denn die kardiologische Bildgebung sei ein weiterer seiner Schwerpunkte. Prof. Dr. Greeve ist inzwischen seit 100 Tagen Chefarzt der Medizinischen Klinik im St.-Josefs-Krankenhaus. Er zieht eine positive Bilanz und sieht viele Potenziale, auch durch die Zusammenführung der Kliniken an den beiden Standorten.

»Die Übergangsphase im Sommer war für das Ärzte- und Pflegeteam und auch für mich nicht einfach. Doch durch die personelle Verstärkung durch Dr. Felgendreher und die zunehmende Routine in der betriebsstätten-übergreifenden Zusammenarbeit sind wir auf einem wirklich guten Weg«, so Greeve. Derzeit beschäftigten er und sein Team sich mit dem Aufbau der Geriatrie, für die der Startschuss zum Jahreswechsel falle. »Mir ist es wichtig, dass es zwischen der neuen Geriatrie, der Innere Medizin und der Medizinischen Klinik Paderborn keine Abteilungsgrenzen gibt. Das bestehende Leistungsspektrum bleibt dabei voll erhalten«, versichert Greeve.

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