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Mehr Bedarf als Plätze: Zusätzliche Einrichtung wird notwendig

Neuer Kindergarten in Salzkotten-Verne soll zunächst im Pfarrheim starten

Salzkotten-Verne

In Salzkotten-Verne soll im August des nächsten Jahres ein neuer Kindergarten den Betrieb aufnehmen. Damit beschäftigt sich der Schul-, Familien- und Sozialausschuss in seiner nächsten Sitzung.

Von Marion Neesen

Salzkotten-Verne braucht zusätzliche Kindergartenplätze. Symbolbild. Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

In dem Salzkottener Ortsteil besteht laut Kindergartenbedarfsplan des Kreisjugendamtes über die vorhandenen Plätze hinaus ein Bedarf an Betreuungsplätzen.  Derzeit leben in Verne etwa 140 Kinder, die noch nicht in die Schule gehen. Etwa 65 Kinder sind unter drei Jahren alt, davon rund 40 Kinder unter zwei Jahren. Das geht aus der Verwaltungsvorlage für den nächsten Schul-, Familien- und Sozialausschuss am Mittwoch, 30. November, hervor.

In der Verner Kita St. Bartholomäus werden derzeit 80 Kinder, davon 65 Kinder über drei und lediglich 15 Kinder unter drei Jahren betreut. Entsprechend sind etwa 60 Kinder nicht versorgt. Insbesondere im U3-Bereich besteht ein Defizit an Betreuungsplätzen.
Es soll daher eine dreigruppige Einrichtung sowohl mit Plätzen für Kinder unter drei als auch über drei Jahren entstehen, die Gruppenformen seien jedoch noch nicht endgültig festgelegt.

Nachdem das Interesse abgefragt wurde, soll der Verein „Erlebnis Campus“ die Trägerschaft übernehmen. Der Betrieb soll im August 2023 mit einem Provisorium im Pfarrheim in Verne starten. Die Frage des endgültigen Standortes ist noch offen. In der Sitzung des Ausschusses, die um 18 Uhr in der Mensa der Gesamtschule beginnt, soll die Arbeit des Vereins vorgestellt werden.

Unterbringung von Flüchtlingen auf der Tagesordnung

Weiterhin steht die Unterbringung von Flüchtlingen auf der Tagesordnung des Ausschusses. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind in der Stadt Salzkotten 508 Flüchtlinge aus der Ukraine erfasst worden. Zurzeit sind davon noch 342 Menschen im Stadtgebiet zum Großteil in privaten Unterkünften untergebracht. Zudem wurden Flüchtlinge aus anderen Ländern und
Ortskräfte aus Afghanistan der Stadt Salzkotten zugewiesen. Stand November 2022 wurden 553 Personen im laufenden Jahr neu aufgenommen.

Um dem zu erwartenden Flüchtlingsstrom aus der Ukraine aufgrund der durch den Krieg verursachten schlechten Lebensbedingungen (Versorgung mit Wasser und Energie) in der kalten Jahreszeit gerecht werden zu können, werden zurzeit die ehemaligen Altenwohnungen Luisenweg und das Clara-Pfänder-Haus für die Unterbringung vorbereitet. Weitere Erläuterungen gibt es in der Sitzung.

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