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Und alles auf Krankenschein - Laienspieler freuen sich auf Aufführungen

Theaterbühne Thüle zeigt schwungvolle Komödie

Salzkotten-Thüle

„Und alles auf Krankenschein“ heißt das Stück, das die Theaterbühne Thüle im Januar auf die Bühne bringt. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Von Axel Langer

Für Theatervergnügen auf Krankenschein sorgt die Heimatbühne Thüle. Mit dabei sein werden (von links) Angelika Heinzner, Niklas Brinkmann, Stephan Meineke, Skelett Peter, Hans-Dieter Kaars (vorne), Andreas Syring, Silvia Berhorst, Regina Münch, Elisabeth Jäger, Franz Josef Austenfeld, Marie Münch und Reinhold Vossebürger. Nicht im Bild: Inka Gerdesmeier, Volker Mathiasch und Mike Kühne.

„Wir bereiten uns in diesem Jahr etwas anders auf die Theatersaison vor. Bereits im vergangenen Jahr haben wir die Proben komplett gefilmt und sind dieses Mal mit der Ansicht des Filmes gestartet. Nun spielen wir einzelne Szenen, wenn die Darsteller das Gefühl haben, am Ablauf muss noch gefeilt werden“, erläutert Andreas Syring von der Heimatbühne. Gemeinsam mit Ingo Fecke führt er in diesem Jahr Regie. Die Heimatbühne wird die Komödie „Und alles auf Krankenschein“ von Ray Cooney im Bürgerhaus zeigen.

Im Mittelpunkt der turbulenten Komödie steht Dr. David Mortimore. Ihm steht ein großer Tag bevor, auch wenn dieser völlig anders ablaufen wird, als er sich das erträumt hat. Der bekannte Arzt träumt von Karriere und einer großen Rede vor Kollegen, immerhin soll er in den Adelsstand erhoben werden.

Es kommt alles anders

Doch aus dem „Sir“ wird nichts und es kommt alles anders: An seinem besonderen Tag taucht plötzlich Jane Tate auf, die ehemalige Geliebte des Doktors. Und auch seine Ex hat eine Überraschung parat: eine Tochter. Leslie Tate stellt auf der Suche nach ihrem Vater das ganze Krankenhaus auf den Kopf und stiftet reichlich Verwirrung. Dr. Mortimore versucht, alles zu vertuschen und zu verheimlichen – vor seiner Frau, der zu Hilfe gerufenen Polizei und natürlich den Patienten und Kollegen. Dabei verstrickt er sich immer mehr in Ausreden, und schnell herrscht im Ärztezimmer heilloses Chaos: Als Oberschwester verkleidete Ärzte, eine betrunkene Tochter, ein reichlich verwirrter Polizist und obendrein noch ein trotteliger Patient sorgen für Chaos und glänzendes Lachmuskeltraining der Theaterbesucher.

Dann geistert auch noch ein fremder Hund durch das Krankenhaus, und die Oberschwester steht plötzlich auf dem Fenstersims. Die Besucher werden sich auch fragen, warum Mr. Lesley eigentlich in der Toilette eingesperrt wird und wer sich am Ende als Vater von Leslie Tate entpuppt. Antworten gibt die Heimatbühne in insgesamt sechs Aufführungen. Klar ist aber schon jetzt, dass gelogen wird, dass sich die Balken biegen.

Erlös für guten Zweck

Die Besucher dürfen sich auf ein Theatervergnügen der besonderen Art freuen. Und auch dem Ensemble der Heimatbühne ist die Vorfreude anzumerken. Alle zieht es wieder auf die Bühne. „Wir haben in dieser Spielzeit gleich zwei weitere Besonderheiten: Jane und Leslie Tate sind nicht nur auf der Bühne Mutter und Tochter. Regina und Marie Münch verkörpern das Gespann. Außerdem gibt es erstmals Vertretungsspieler, die beim Ausfall eines Darstellers einspringen. Angelika Heinzner und Niklas Brinkmann haben diese Aufgabe übernommen“, erläutert Andreas Syring noch ein paar Schmankerl am Rande der Proben. Der Erlös des Theatercafés kommt den Sugar-Kids in Paderborn zugute; ein Verein, der an Diabetes erkrankte Kinder und Jugendliche  unterstützt.

Eintrittskarten zum Preis von acht Euro für Erwachsene können am  Sonntag, 11. Dezember, von 10 bis 12 Uhr im Bürgerhaus Thüle erworben werden. Außerdem sind bei Uniformen Werner, Oststraße 5 in Thüle während der Geschäftszeiten Karten zu bekommen. Zusätzlich bietet die Heimatbühne einen online-Verkauf unter www.heimatbuehne-thuele.de. Vom  3. Dezember an können an den Wochenenden Theaterkarten unter 0160 / 92991948 bestellt werden.

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