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Umspannwerk Salzkotten wird für 1,2 Millionen Euro modernisiert

Versorgung sichern

Salzkotten (WB). Netzbetreiber Westfalen-Weser-Netz investiert 1,2 Millionen Euro in das Umspannwerk Salzkotten. Im März soll die Modernisierung beginnen, teilt das Unternehmen mit.

Das Umspannwerk in Salzkotten wird modernisiert. Projektleiter Frank Rathert (links) und Ulrich Halsband, Leiter Betrieb Delbrück, besprechen die anstehenden Arbeiten vor Ort.

Westfalen-Weser-Netz bezeichnet das Projekt als Investition in die Versorgungssicherheit der Stadt. Im Umspannwerk Salzkotten in der Upsprunger Straße wird die Spannung des Stroms von 110.000 Volt auf 20.000 Volt transformiert und über die einzelnen Ortsnetzstationen in die überwiegend Salzkottener Haushalte geleitet. Im März beginnen die Arbeiten, die im November abgeschlossen sein sollen.

»Die Schaltanlage im Außenbereich des Umspannwerks Salzkotten hat ihre technische Lebensdauer erreicht. Deshalb wird sie jetzt erneuert und mit modernster Technik ausgestattet«, betont Frank Rathert, Projektleiter Westfalen-Weser-Netz. »Wir werden auch zwei neue Trafofundamente entsprechend der neuesten Gewässerschutz- und Umweltauflagen bauen und das Schaltgebäude energetisch sanieren. Die Außenwände und das Dach des Gebäudes werden gedämmt«, erläutert Rathert. Dadurch reduziere sich zukünftig der Energieverbrauch des Gebäudes.

»Die Arbeiten im Umspannwerk sind dringend notwendig, um weiterhin die hohe Versorgungssicherheit in unserem Netzgebiet zu gewährleisten«, nennt Frank Rathert die Gründe für die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. Zur Sicherstellung der Stromversorgung während der gesamten Bauzeit werden die Modernisierungen in zwei Bauabschnitten durchgeführt.

30.000 KIlometer langes Netz

So könne gearbeitet werden, ohne das Umspannwerk vom Netz zu nehmen. Eine Versorgungsunterbrechung solle es aufgrund der Arbeiten nicht gegeben. Mit den Arbeiten hat Westfalen Weser Netz heimische Firmen beauftragt.

Das Umspannwerk in Salzkotten ist es eines von 108 Umspannwerken des kommunalen Netzbetreibers in seinem Netzgebiet und wichtiger Pfeiler der Versorgungssicherheit im Kreis Paderborn. Im Falle einer Störung sowie bei Netzumschaltungen können die Mitarbeiter der zentralen Leitstelle die wichtigsten Schalthandlungen von Bad Oeynhausen aus vornehmen.

Müssen darüber hinaus Schaltungen in der Anlage vorgenommen werden, stehen die Kollegen der Betriebsstelle Delbrück mit Ulrich Halsband als Leiter rund um die Uhr zur Verfügung. Das gesamte Stromnetz einschließlich Mittel- und Niederspannungsnetz von Westfalen-Weser-Netz hat eine Länge von rund 30.000 Kilometern. Überwacht und gesteuert wird es von der zentralen Leitstelle des Unternehmens in Bad Oeynhausen.

Seit Juli 2013 hat die Region mit Westfalen-Weser-Energie einen rein kommunalen Energiedienstleister. Insgesamt 54 Städte und Gemeinden sind an dem Unternehmen beteiligt. Rund 20 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, Westfalen-Weser-Netz und Energieservice Westfalen-Weser.

Westfalen-Weser-Netz ist in der Unternehmensgruppe verantwortlich für die gesamten Netze und Anlagen, die Versorgungssicherheit sowie für die Einbindung der regenerativen Energien.

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