Standorte in Salzkotten, Verne, Brenken, Fürstenberg und Leiberg betroffen

Volksbank legt Filialen zusammen

Salzkotten (WB/sen)

Die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten will im März fünf Filialen mit den nächstgelegenen Geschäftsstellen zusammengelegen.

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Unter anderen soll die Filiale an der Salzkottener Simonstraße geschlossen werden. Foto: Marion Neesen

Das hat die Volksbank am Freitag dieser Zeitung bestätigt. Es handelt sich dabei um die Filialen in Brenken, Fürstenberg und Leiberg sowie an der Simonstraße in Salzkotten und in Verne. Die Filiale in Brenken werde mit dem Standort in Büren zusammengelegt. Die Filialen Fürstenberg und Leiberg zögen nach Bad Wünnenberg um, und die Geschäftsstellen an der Simonstraße sowie in Verne werden an den Standort nach Salzkotten verlagert. Durch den Lockdown seien die entsprechenden Filialen für den bedienten Service aktuell bereits geschlossen. Die Bank betont, dass die Bargeldversorgung an den genannten Standorten durch Geldautomaten trotz eines 20-prozentigen Nutzungsrückgangs sichergestellt sei.

Der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten sei es wichtig, dass die Kunden ihren bisherigen Berater behielten und auch im Service an den neuen Standorten bekannte Gesichter wiederfänden. Gleichzeitig sollen die Öffnungszeiten in Büren und Salzkotten ausgebaut werden. Diese Standorte werden zukünftig durchgehend geöffnet sein. Mit 13 Standorten verfüge die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten weiterhin über eine sehr engmaschige Filialstruktur in der Region.

„Wir haben unsere Filialen so lange geöffnet gelassen, wie es wirtschaftlich für uns vertretbar war. Die Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden gewährleisten wir auch in Zukunft durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ein modernes Netz aus Filialen und digitalen Wegen“, betont Vorstand Thorsten Wolff. Die Bank unterstreicht, dass es aufgrund dieser Veränderungen keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. „Wichtig für uns als regionale Genossenschaftsbank ist, dass wir die Arbeitsplätze in unserer Bank für die Zukunft sichern und damit als starker Arbeitgeber in der Region zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort beitragen. Wir sind und bleiben regionaler und digitaler Lebenspartner unserer Mitglieder und Kunden“, unterstreicht Vorstand Karl-Udo Lütteken.

Gründe für die Filialzusammenlegungen seien ein verändertes Kundenverhalten, dauerhaft niedrige Zinsen, steigende Kosten und Investitionen in die Digitalisierung.

Im vergangenen Jahr habe sich der Trend zur Nutzung der digitalen Angebote noch einmal spürbar beschleunigt. Unter anderem sei das Wachstum im Online-Banking mit 35 Prozent überproportional hoch und die digitale Affinität der Kunden habe deutlich zugenommen. Die Frequenz der Filialbesuche habe dagegen stark abgenommen.

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