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Motto „Ein schlagendes Herz für die Region“ – Wert 100.000 Euro

Sparkasse Paderborn-Detmold stellt 50 Defibrillatoren bereit

Paderborn/Detmold

Defibrillatoren können Leben retten. Die Sparkasse Paderborn-Detmold wird 50 Defibrillatoren im Gesamtwert von etwa 100.000 Euro für die Region bereitstellen. Alle Bürger seien aufgerufen,  heißt es in einer Mitteilung der Sparkasse dazu, Vorschläge zu machen, wo ein neuer Defibrillator installiert werden soll.

Die Sparkasse Paderborn-Detmold mit ihrem Projektpartner (von links): Björn Jockwig (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Lippe/Höxter),  Nils Dreier (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Ostwestfalen) und Arnd Paas (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Paderborn-Detmold). Foto: Sparkasse Paderborn-Detmold

Die Sparkasse Paderborn-Detmold hat unter dem Motto „Ein schlagendes Herz für die Region“ das Thema aufgegriffen und wird die Region mit weiteren neuen Defibrillatoren (Defi) versorgen.

„Als regionale Sparkasse fördern wir zahlreiche Projekte in unserem Geschäftsgebiet. Uns ist es wichtig, dass wir mit dem Defi-Projekt unseren Beitrag leisten, die Städte, Gemeinden und Ortschaften in der Region noch besser mit Defibrillatoren auszustatten“, sagt Arnd Paas, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Paderborn-Detmold.

Insgesamt werden 50 Defibrillatoren im Gesamtwert von etwa 100.000 Euro angeschafft. „Bis es so weit ist und die Geräte installiert werden, wollen wir die Bürgerinnen und Bürger aktiv mit einbinden. Jeder darf uns Wunschstandorte benennen und uns Vorschläge machen“, erläutert Arnd Paas. Unter www.sparkasse-pd.de/defi hat die Sparkasse eigens eine Internetseite eingerichtet. Dort können bis zum 31. Juli 2022 Orte im Geschäftsgebiet der Sparkasse Paderborn-Detmold ausgewählt und mögliche Standorte beschrieben werden.

Als Projektpartner hat die Sparkasse die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. gewinnen können. „Jeder neue Defi hilft. Insbesondere, wenn es um die Versorgung der ländlichen Bevölkerung geht“, sagt Nils Dreier, Leiter der Rettungswache in Lichtenau.

Auch Björn Jockwig, Leiter Ausbildung beim Regionalverband Lippe-Höxter der Johanniter, ist vom Erfolg des Projektes überzeugt: „Je mehr Menschen wir mit dem Thema Defibrillatoren vertraut machen, umso selbstverständlicher wird es zukünftig, die Geräte im Ernstfall zu finden und dann auch einzusetzen.“ 

Nach den Sommerferien wird eine Jury die Standortvorschläge aus der Bevölkerung sichten und bewerten. Dann wird entschieden, an welchen Standorten die 50 Geräte aufgebaut werden. Gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe sind dann besondere Erste-Hilfe-Kurse geplant, um den Umgang mit den Defis kennenzulernen.

Defi-Kataster

Schon heute kann man sich damit vertraut machen, wo es in der Nähe einen Defibrillator gibt. Denn: Tritt der Ernstfall ein, sollte man nicht mehr lange suchen müssen. Ein Defi-Kataster gibt es unter http://definetz.online und als App in den Stores von  Apple und Google.

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