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Weiterer Partner für möglichen Zusammenschluss – Dreier: „Aktuell kein verbindliches Ergebnis“

Stadtsparkasse Delbrück beteiligt sich an Sondierungsgesprächen zwischen Paderborn-Detmold und Höxter

Delbrück/Paderborn/Höxter

Aus zwei Gesprächspartnern werden drei: Wie berichtet, hatten die Sparkasse Paderborn-Detmold (8,9 Milliarden Euro Bilanzsumme/1070 Beschäftigte) und die Sparkasse Höxter (1,63/300) Anfang Februar erklärt, ergebnisoffene Sondierungsgespräche für einen Zusammenschluss führen zu wollen. Nun hat die Stadtsparkasse Delbrück (0,416/71) beschlossen, sich ebenfalls an den Sondierungsgesprächen zu beteiligen – da die Gründe für Sondierungsgespräche in zahlreichen Kreditinstituten identisch seien, wie es in einer Mitteilung der Sparkasse Paderborn-Detmold von Freitagvormittag heißt.

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Die Sparkassen-Hauptstelle in Paderborn. Foto: Jörn Hannemann/Archiv

Mit Ergebnissen der Sondierungsgespräche sei voraussichtlich Mitte des Jahres zu rechnen.

„Wir stehen noch am Anfang der Sondierungsgespräche, sodass aktuell kein verbindliches Ergebnis vorliegt. Die Gesprächsatmosphäre ist gezeichnet von Offenheit, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung“, berichtet der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse Paderborn-Detmold, Paderborns Bürgermeister Michael Dreier, von den bisherigen Gesprächen. „Es freut uns, dass auch die Stadtsparkasse Delbrück sich an diesen ergebnisoffenen Gesprächen beteiligen wird. Wir sind überzeugt, dass wir uns zu einem richtigen Zeitpunkt auf den Weg begeben.“ Der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Paderborn-Detmold, Arnd Paas, schließt sich dieser Einschätzung an und unterstreicht „die bereits heute gelebte partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Sparkassen seit vielen Jahren in verschiedenen Geschäftsfeldern“.

Die Gründe dieser Gespräche zwischen den Sparkassen seien durch das historische Niedrigzinsumfeld, die zunehmenden regulatorischen Anforderungen, die demografische Entwicklung und in einem spürbar veränderten Kundenverhalten begründet, heißt es in der Mitteilung weiter: „Kreditinstitute aller Institutsgruppen stellen sich diesen Herausforderungen und finden häufig die Lösung in einer Zusammenarbeit in größeren Einheiten.“

Diese Entwicklungen sowie die begonnenen Sondierungsgespräche innerhalb der ostwestfälisch-lippischen Sparkassenlandschaft haben den Angaben zufolge die Stadtsparkasse Delbrück dazu bewogen, ebenfalls an den Sondierungsgesprächen mitzuwirken. Diese Entscheidung wurde von den Verwaltungsräten aller drei Sparkassen befürwortet.

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