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Kein Weiterkommen mehr am Rande des Truppenübungsplatzes: Brücke abgerissen, Stop-Schild sorgt für Irritationen

Streit um Thune-Wiesen in Paderborn-Schloß Neuhaus geht weiter

Paderborn

Der Streit um die Sperrung der Thune-Wiesen für Zivilisten schien beigelegt, als die britischen Streitkräfte eine „vorübergehende Duldung von Bürgern“ in diesem Bereich zusicherten. Neue Maßnahmen am Rande des Truppenübungsplatzes lassen daran jedoch Zweifel aufkommen. Hinzu kommt ein neues, ominöses Schild, das auf „Anordnung des Kreises Paderborn“ vor dem Betreten warnt. Merkwürdig nur: Die Kreisverwaltung weiß nichts davon und distanziert sich ausdrücklich davon.

Von Jörn Hannemann

Die bestehende Brücke abgerissen, Wegschilder für Reiter mit schwarzen Tüten abgehängt und der Pattweg vom Thuner Weg mit einem Zaun und einer Schranke gesperrt. Neue, vorher nicht angekündigte Maßnahmen am Rande des Truppenübungsplatzes sorgen für Ärger bei Anwohnern und Spaziergängern. Foto: Jörn Hannemann

Nicht nur deshalb ist der Unmut bei Anwohnern groß: Denn wer, wie jahrelang üblich, an den Thune-Wiesen spazieren gehen will, landet aktuell vor vollendeten Tatsachen: Eine bestehende Brücke unweit des Schützenhauses der Hatzfelder Kompanie in Schloß Neuhaus ist komplett abgerissen worden. Massive Betonklötze versperren jedes Weiterkommen. Außerdem wurden Wegweiser für Reiter mit schwarzen Tüten verdeckt und eine neue Schranke mit Vorhängeschloss installiert.

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