Politik befürwortet Erweiterung der Wasserskianlage in Paderborn

„Zeit der Bewährung“

Paderborn

Die Politik will die Erweiterung und Modernisierung der Wasserskianlage unterstützen. Das haben Vertreter aller Parteien in den Bezirksausschüssen Schloß Neuhaus/Sande sowie Elsen bekräftigt.

Maike Stahl

Die Betreiber der Wasserskianlage wollen eine dritte Bahn im großen Nesthauser See einrichten. Foto: Jörn Hannemann

Allerdings mahnten sie auch, dass besonderes Augenmerk auf einer Entzerrung der Verkehrssituation an den besonders hochfrequentierten Tagen liegen müsse. Dabei sei auch die Betreiberfamilie in die Pflicht zu nehmen.

Wie berichtet, wollen die Betreiber eine dritte Bahn im großen Nesthauser See einrichten sowie das Hauptgebäude erweitern und modernisieren. Juniorchef Markus Padberg hatte gegenüber dieser Zeitung zudem versichert, dass keine weiteren Badestrände entstehen sollen. Gerade die zahlreichen Badegäste hatten an einigen heißen Tagen für Parkchaos gesorgt.

Renate Ahrens (Stadtplanungsamt) hatte berichtet, dass der Auftrag für ein Verkehrsgutachten bereits erteilt worden sei. Darin werde auch der Stellplatzbedarf ermittelt. „Dennoch wird es auch weiter einige wenige Sonderfälle geben, die wir nie ganz abdecken können“, sagte sie.

„Wir müssen zusätzlichen Parkraum schaffen“

Der Sander CDU-Ratsherr Robert Siemensmeyer mahnte, dass bei der weiteren Planung die Bedürfnisse der Menschen in der Nachbarschaft im Vordergrund stehen müssten. Das sei für die Akzeptanz der Erweiterung unerlässlich. „Wir müssen uns der Herausforderung stellen und zusätzlichen Parkraum schaffen – notfalls auch bewirtschaftet“, forderte er.

CDU-Fraktionschef Markus Mertens sagte, dass der Betreiber auch in Bezug auf den an heißen Tagen nötigen Ordnungsdienst finanziell mit ins Boot genommen werden müsse: „Der Sommer ist in dieser Hinsicht jetzt auch eine Zeit der Bewährung.“

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