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Einsatzkräfte aus dem Kreis Herford helfen in Unwetterregionen

Kreisbrandmeister: „Die Lage ist katastrophal“

Kreis Herford

Nach dem heftigen Starkregen im Märkischen Kreis sind auch Feuerwehren aus dem Kreis Herford seit Mitternacht vor Ort im Einsatz.

Überflutete Straßen in Altena nach schweren Regenfällen: Auch Feuerwehrkräfte aus dem Kreis Herford sind dorthin ausgerückt, um Hilfe zu leisten. Foto: Markus Klümper/dpa

Alle Bereitschaften aus dem Regierungsbezirk Detmold stellen Einsatzkräfte. Insgesamt rund 200 Feuerwehrleute und 40 Fahrzeuge sowie die DRK-Verpflegungseinheit aus Minden unterstützen seit Mittwochnacht in der betroffenen Region. Nach heftigen Unwettern wurde in Teilen von Nordrhein-Westfalen Katastrophenalarm ausgelöst.

Die Feuerwehr Herford brach am Mittwoch zur Unterstützung der Bezirksreserve Herford-Minden unter Führung des Kreisfeuerwehrverbandes Herford mit dem Einsatzleit- und dem Schlauchwagen in Richtung Altena ins Sauerland auf, um bei der Bewältigung der Hochwasserlage zu helfen.

Die Einsatzkräfte aus dem Kreisgebiet waren seit Mitternacht in Neuenrade, Iserlohn und Werdohl im Einsatz, sie werden noch am Donnerstagvormittag abgelöst und zum Glück wohlbehalten nach Hause gebracht, erklärt Kreisbrandmeister Bernd Kröger: „Die Lage vor Ort ist wirklich katastrophal – auch Menschen wurden verletzt, zwei Feuerwehrleute kamen ums Leben. Ganze Straßen wurden von den Wassermassen weggespült, Keller sind überflutet, Erdgeschosse vollgelaufen, ganze Ortsteile mussten evakuiert werden. Das sind Bilder, die wir alle so schnell nicht vergessen werden“.

Im Verband mit der Bezirksreserve Herford-Minden unter Führung des Kreisfeuerwehrverbandes Herford sind Kräfte der Herforder Feuerwehr ins Sauerland gefahren. Foto: Feuerwehr Herford
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