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Landgericht Paderborn befasst sich mit entschlüsselten Chat-Protokollen

Krypto-Handys liefern Details im Prozess gegen mutmaßliche Großdealer-Bande

Paderborn

Es geht um Kokain, Marihuana, Haschisch und synthetische Drogen – und das in großen Mengen: Im zweistelligen Kilogramm-Bereich sollen drei Männer mit diesen Drogen gedealt haben, in Ostwestfalen-Lippe und darüber hinaus. Das Landgericht Paderborn hat am Mittwoch überprüft, ob die Geständnisse der Angeklagten in dem Prozess mit den Ermittlungsergebnissen der Polizei übereinstimmen.

Von Ulrich Pfaff

Wegen Drogenhandels müssen sich derzeit drei Männer aus Bad Lippspringe (33), Salzkotten (31) und Horn-Bad Meinberg (50) vor dem Landgericht Paderborn verantworten. Foto: Jörn Hannemann

Die drei Männer aus Bad Lippspringe (33), Salzkotten (31) und Horn-Bad Meinberg (50) sind als Bande angeklagt. Jedoch ließ die 1. große Strafkammer bereits durchblicken, dass die Beweislage hier etwas anderes schlussfolgern lassen könnte. Das Trio soll von Lagerhallen in Bad Lippspringe und Paderborn aus einen schwunghaften Handel mit Drogen aller Art betrieben haben: Der 33-Jährige als Kopf des Ganzen, der 50-jährige Fuhrunternehmer als Transporteur – der 31-Jährige wiederum, das zeigte sich in der Beweisaufnahme am Mittwoch, war ebenfalls mit von der Partie, betrieb aber eher einen eng abgegrenzten „Handelszweig“ mit nur zwei festen Abnehmern von Marihuana.

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