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Erzbistum stattet Gymnasium St. Xaver in Bad Driburg mit speziellen Geräten gegen die Virusverbreitung aus

Kühlschrank? Nein, das ist ein Luftschrank

Bad Driburg

Nach den von Distanz- und Wechselunterricht geprägten vergangenen Monaten sind die Schüler und Lehrer am Gymnasium St. Xaver in Bad Driburg mit Elan in das neue Schuljahr gestartet. Einen Beitrag dazu dürften auch die in allen Räumen der Schule neu installierten Luftreinigungsgeräte geleistet haben, die das Erzbistum Paderborn als Schulträger zur Verfügung gestellt hat.

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Mobile Luftfilter kommen im Gymnasium St. Xaver in Bad Driburg zum Einsatz. Foto: Gymnasium St. Xaver

Schließlich werden sie − neben den weiterhin streng einzuhaltenden Hygieneregeln − dafür sorgen, die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus innerhalb der Schule deutlich zu minimieren.

Am ersten Schultag nach den Sommerferien konnten die Lehrer vor Unterrichts folgende interessante Beobachtung machen: Insbesondere jüngere Schüler standen nach dem Betreten ihrer Klassenräume neugierig um einen hohen schwarzen Kasten herum, der sich dort vor den Ferien noch nicht befunden hatte.

Schnell wurden Vermutungen angestellt, worum es sich bei diesem leise summenden Gerät denn handeln könnte. So wurde dieses beispielsweise für einen etwas überdimensionierten Computertower oder einen großen Kühlschrank gehalten, der Platz für Eis, Cola und weitere Leckereien in der heißen Jahreszeit böte. Auch wenn die Auflösung dieses Rätsels zunächst für leichte Enttäuschung sorgte − schließlich war die Aussicht auf ein Eis oder ein erfrischendes Kaltgetränk während des Mathe- oder Deutschunterrichts doch zu verführerisch −, so zeigten sich laut Pressemitteilung der Schule alle glücklich über die Investition des Erzbistums Paderborn, die im sechsstelligen Bereich liegt.

Zwar kann trotz der Luftreiniger nicht auf die Corona-Schutzmaßnahmen verzichtet werden, alle Schüler und Lehrer müssen nach wie vor ihre Masken tragen und die jeweiligen Kurs- oder Klassenraum regelmäßig lüften. Trotzdem sorgen die Hochleistungsgeräte schon für ein deutliches Mehr an Sicherheit: Sie filtern die im Raum befindliche Luft innerhalb kürzester Zeit und befreien sie mit einem Wirkungsgrad von bis zu 99,9 Prozent von Viren und infektiösen Aerosolen. Darüber hinaus desinfizieren sich die Automaten einmal pro Woche selbst, indem sie sich auf 100 Grad erhitzen.

„Froh und dankbar äußerten sich viele Eltern und Lehrer über die Anschaffung dieser Geräte, tragen sie doch in erheblichem Maße dazu bei, die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus innerhalb der Schule zu minimieren“, schreibt Christoph Paetzold vom Gymnasium St. Xaver in einer Pressemitteilung.

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