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DenkMa(h)l Büren: Kultureller Stadtrundgang mit kulinarischem Genuss

Kultur in kleinen Häppchen

Büren

In Büren starten am Samstag, 26. Juni, sieben kurzweilige Entdeckertouren in kleinen Gruppen zum genussreichen, kulturellen Stadtrundgang. An vier Sehenswürdigkeiten wird verweilt für eine kleine Rast. Dort wird jeweils eine kurze Führung zur Touristenattraktion geboten, untermalt mit künstlerischen Darbietungen und kulinarischen Köstlichkeiten, die alle Sinne ansprechen sollen.

Sind gespannt auf „DenkMa(h)l Büren“ (von links): Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Bärbel Olfermann (Kulturinitiative Niedermühle), Stephan Wenzel (Dekanatskantor), Berthold Ackfeld (Touristik-Gemeinschaft), Agnes Ising, (Gästeführerin), Daniel Engels (Ausschussvorsitzender), Gregor Lemm (Heimatverein Mittel- und Bohrmühle), Angela Thieleke (Gästeführerin) und Kerstin Salerno (Stadt Büren). Foto: Stadt Büren

„Um nach dem langen, kulturellen Verzicht für einen Neustart zu sorgen, hat sich die Stadt Büren etwas ganz Besonderes ausgedacht: Kultur und kulinarische Gastlichkeit in kleinen Häppchen“, freut sich Bürgermeister Burkhard Schwuchow über das Engagement vieler ehrenamtlicher Akteure. „Wer einmal in Büren war, bekommt Appetit auf mehr“, ist Schwuchow überzeugt.

Von 14 Uhr an starten die Gruppen im Halbstunden-Takt zu einem Rundgang. Eine Karte der Kernstadt Büren weist dabei den Weg. Los geht es im Bürgerpark „Almeauen“ am Neuen Weg. Auf dem Parkplatz neben dem Skatepark besteht die Möglichkeit, das Auto abzustellen. Zu Fuß geht es dann zur Mittelmühle mit Bohrmühle, die schon in Sichtweite sind.

Hier beginnt der eigentliche Rundgang nach der Registrierung. In der Bohrmühle wurden seit dem 17. Jahrhundert Baumstämme zu Wasserrohren verarbeitet. Mit viel Liebe aufbereitete technische Anlagen aus der Zeit veranschaulichen den Vorgang. Antje Huismann alias Else Mögesie ergänzt auf ihre charmante und zwanglose Art diesen Museumsbesuch und stimmt ein, auf das, was so alles kommt. Lennigers Leckerbissen versorgt die Gäste an dieser Station mit einer Köstlichkeit.

Die meist verschlossene Sakramentskapelle öffnet sich an der zweiten Station. Geboten wird eine Melange aus Gebäudeporträt und Gaumenschmaus. Karin Schürholz berichtet über die auffälligen Geschehnisse an der Bürener Kapelle, während sich die Besucher westfälische Tappas vom Hotel-Restaurant Kretzer schmecken lassen. Juliane Götz (Gesang) und Jochen Haneke (Piano) präsentieren dabei ihr musikalisches Können.

Jesuitenkirche ist ein barockes Kleinod

Die Jesuitenkirche in Büren ist eines der bedeutenden Gebäude der ganzen Region und ein einzigartiges, barockes Kleinod. Die historischen Zusammenhänge werden abwechslungsreich dargeboten von den Gästeführerinnen der Touristik-Gemeinschaft Bürener Land Agnes Ising und Angela Thieleke.

Das Duo aus Organist und Pianist Stefan Wenzel und der Sängerin Carla Scharfen lädt ein zum Verweilen und auch zum Wiederkommen. Wie die Augen und Ohren soll sich auch der Gaumen über einen süßen Gruß aus der Küche des Hotels Ackfeld freuen.

Über den Hof des Mauritiusgymnasiums und den Teichgarten führt der Weg weiter zur Niedermühle. Früher gab ein Wasserrad hier den Ton an, heute sind es vielfältige Kulturveranstaltungen. An der Niedermühle im Innenhof der Rentei werden die Besucher zum abschließenden Konzert von „Anderersaits“ – Rock & Pop unplugged – eingeladen. Gutes für den Gaumen kommt vom Café Stilbruch.

Die Organisatoren freuen sich, dass sie Voice-of-Germany-Kandidatin Juliane Götz verpflichten konnten, ihren neuesten Song „Red Dress“ vorzustellen. Die Karriere des begabten Showtalents ist bereits über das Stadium des Geheimtipps hinaus.

Wer bei DenkMa(h)l Büren dabei sein möchte, meldet sich an unter Angabe der vollständigen Namen und Kontaktdaten sowie der gewünschten Startzeit bei Liane Eckert per E-Mail (info@niedermuehle-bueren.de), oder unter Tel. 02951/7639. Es wird gebeten, auch die Angabe im Internet beachten (www.niedermuehle-bueren.de). Coronabedingt ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird gebeten, die aktuell geltenden Corona-Schutzrichtlinien zu beachten.

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