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Bad Wünnenberger Heimatverein schreibt Belohnung aus

Kupfer vom Kreuz im Abendtal gerissen

Bad Wünnenberg

Erst im Vorjahr hat die Initiativgruppe des Heimatvereins Wünnenberg das Wegekreuz im Bad Wünnenberger Abendtal mit dem Spruch „Im schönen Spiegel der Natur siehst Du des großen Gottes Spur, doch willst Du ihn noch größer sehn, so bleib an seinem Kreuze stehn“ neu aus wertvollem Eichenholz an einem historischen Ort errichtet. Jetzt ist das Kreuz beschädigt worden.

Von Brigitta Wieskotten

Stadtheimatpfleger Hans Wistuba, Johannes Ostwald und Hubert Schäfer wunderten sich über die komische Bedachung des Wegekreuzes, bis sie feststellten, dass der metallene Wetterschutz aus Kupfer abgerissen und gestohlen worden ist. Foto: Wieskotten

Um ihm den größten Schutz vor Witterungseinflüssen zu geben, hatte der ortsansässige Installateurmeister Manfred Veith sen. dem Kreuz ein Kupferdach gegeben. Das von allen Mitarbeitern ehrenamtlich gestaltete historische Wegekreuz steuern viele Besucher im Abendtal an. Es ist Zeugnis des mittelalterlichen Salzweges von Salzkotten ins Sauerland. Denn auf diesem wichtigen Fußweg wurde das Nahrungsmittel Salz transportiert. Sehr viele Jahre pflegten Nachbarn ehrenamtlich diese Anlage.

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