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Premiere in der Paderborner Kulturwerkstatt: Theatergruppe amüsiert mit Sketchen von zwei Meistern des feinen Humors

Lachen mit Loriot zu Libori light

Paderborn

Unter dem Motto „Lachen erlaubt“ hat die Theatergruppe des Paderborner Kulturvereins um Ann-Britta Dohle, Marius Meschede und Manfred Schlaffer Premiere gefeiert. Passend zu Libori light führten sie einaktige Sketche von Loriot und Anton Tschechow in der Kulturwerkstatt auf. Dabei war das Publikum eingeladen, sich bei einer bunten Auswahl an Getränken auf einen Abend voller Freude und Lacher einzulassen.

Von Rebecca Borde

Die Heimoperation: „In einem modernen Haushalt macht man alles selbst“, weiß die von Ann-Britta Dohle gespielte Hausfrau (Zweite von links). Auch zu sehen: Marius Meschede (links), Komparsin Andrea Racko (zweite von rechts) und Manfred Schlaffer (rechts). Foto: Rebecca Borde

Den Anfang machte die Gruppe mit zwei Sketchen des russischen Autors Tschechow. Dieser gilt als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur und veröffentlichte zwischen 1880 und 1903 bis zu 600 Werke. Für die Aufführung in der Kulturwerkstatt sollten zwei davon genügen. Mit „Die Schändlichkeit des Tabaks“ startete das Abendprogramm. Aufgeführt wurde das Stück jedoch einzig von Ann-Britta Dohle, die in die Rolle der Frau des Iwan Iwanowitsch schlüpfte. Sie imitierte im Einakter ihren Mann, um einen Vortrag über den Schaden, den Tabak verursachen kann, zu halten. Doch die Sache hatte einen Haken: „Ich rauche selbst“, gestand sie. Im Laufe des Monologs offenbarte sich immer mehr das, was dem Mann eigentlich schadet: Es ist nicht der Tabak, sondern seine Ehefrau. Sie sei klein, böse und habe immer schlechte Laune. „Sie hat mir heute noch gar nichts zu essen gegeben“, bemängelt Iwanowitsch und entblößt seine gesamte Hilflosigkeit und Unselbstständigkeit.

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