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Stemweder Corona-Impfzentrum am Samstag gestartet

Lange Schlangen vor Leverner Festhalle

Stemwede-Levern

Die Schlange reichte bis zum Parkplatzende. Jetzt hat die Imagekampagne auch im Stiftsort Fahrt aufgenommen. Am Samstag ist Stemwedes erstes eigenes Impfzentrum an den Start gegangen. In der Leverner Festhalle können Impfwillige ihre Erst-, Zweit-oder Drittimpfung bekommen.

Von Heidrun Mühlke

Lang war die Schlange vor dem neuen Impfzentrum in Levern. Foto: Heidrun Mühlke

Zwar sind sechs Impfstraßen eingerichtet, dennoch bildeten sich am Samstag schon lange vor dem Startschuss um 13 Uhr lange Menschenschlangen. Die Ordnungskräfte am Eingang sprachen von einer Wartezeit von etwa einer Stunde. Nicht gerade gemütlich bei knapp fünf Grad Außentemperatur und leichtem Nieselregen.

Das kann Elke Langenberg-Scholl bestätigen. Sie wartete rund eine dreiviertel Stunde auf ihre Booster-Impfung. „Gut, dass die Ärzte fast eine Stunde früher mit der Impfaktion begonnen haben“, freut sich die 65-jährige über die verkürzte Wartezeit. Weiter hinten in der Schlange steht Elfriede Unger aus Schröttinghausen. Die Seniorin nahm die Wartezeit geduldig in Kauf. „Mir ist die Booster-Impfung eben sehr wichtig“, erklärte sie.

Am Samstag gab es 1700 Impfdosen

Am Samstag gab es 1700 Impfdosen. „Wir haben versprochen, dass jeder, der es will, heute eine Impfung bekommen kann. Egal wie lang die Schlange ist“, sagte Bürgermeister Kai Abruszat am Rande und freut sich, dass das Versprechen eingehalten werden konnte. Er war am Samstagmittag gekommen, um sich ein Bild vom neuen Angebot zu machen. Er dankte besonders der Stemweder freiwilligen Feuerwehr für die Verkehrsregelung und allen ehrenamtlichen Helfern. Sein Dank richtete sich auch an das Praxisteam von Dr. Rainer Hafer aus Dielingen, das die medizinische Organisation und Betreuung übernommen hatte.

Dr. Brigitte Sommer-Hafer ist eine des Ärzte-Teams, die im neuen Stemweder Impfzentrum impfen. Hier ist Elke Langenberg-Scholl an der Reihe. Foto: Heidrun Mühlke 

Sportbetrieb findet weiter statt

„Angesichts der in die Höhe schießenden Inzidenz, zählt jede Erst- und Booster-Impfung. Ein ortsnahes Impfangebot war mir besonders wichtig“, sagt der Verwaltungschef. Da könnten die Bürger Stemwedes und aus der näheren Umgebung stolz sein, dass die Gemeinde ein solches Projekt auf die Beine gestellt habe, meinte er. Dank eines Einbahnstraßen-Systems sei es möglich, nur die kleine Festhalle für die Impfaktion zu nutzen, der Sportbetrieb in der großen Festhalle könne ungehindert stattfinden.

Bürgermeister Kai Abruszat (Mitte) freut sich über der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und vieler andere Helfer. Foto: Heidrun Mühlke

Das Impfzentrum ist ab sofort vermutlich bis Februar drei Mal die Woche geöffnet. Montags und mittwochs jeweils zwischen 17 und 19 Uhr, samstags zwischen 13 und 17 Uhr. Das Impfangebot steht allen zur Verfügung, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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