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NRW-Gesundheitsminister besucht das MVZ in Bielefeld, das zu den Partnern der neuen Medizinfakultät gehört

Laumann setzt auf den Klebeeffekt

Bielefeld

Vom Image des Bergdoktors, der 24 Stunden am Tag für seine Patienten erreichbar ist, ist der Hausarzt von heute weit entfernt. Das sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und sieht sich bei einem Besuch des MVZ Medicum in Brake bestätigt. Trotzdem sieht er bei der Ärzteversorgung Nachholbedarf.

Von Peter Bollig

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (Zweiter von links) war gemeinsam mit den CDU-Landtagskandidaten (stehend von links) Mechthild Frentrup, Ralf Nettelstroth Foto: Thomas F. Starke

Dabei kann Laumann gerade in Bielefeld auf Erfolge verweisen. Erst im Herbst hat an der Uni Bielefeld die Medizinische Fakultät ihren Lehrbetrieb mit dem Schwerpunkt Allgemeinmedizin aufgenommen. Und er ist sich sicher: „Das wird uns Nachwuchs an Hausärzten bringen“, speziell im Raum OWL mit einem großen Bedarf etwa im Kreis Herford, in NRW Schlusslicht bei der Versorgung, wo 2700 Patienten auf einen Arzt kommen. In Bonn sind es 1300.

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