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Schülerinnen der Altenauschulen lernen in Borchen mit „Babysimulatoren“

Lebensechte Puppen

Borchen

Die Schule an der Altenau Borchen verhilft in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Pro Familia Paderborn und vier „Babysimulatoren“ den Schülerinnen des Ergänzungskurses E+E (Entwicklung + Erziehung) Jahrgang 9, zu ganz neuen Erfahrungen – zu Babyerfahrungen.

Emily Haertel, Linda Faber (Pro Familia), Alea Baron, Lea Wolf, Heike Zenner und Sophina Block

In der Nacht aufstehen, Unsicherheit im Umgang mit einem Neugeborenen, Verantwortung tragen und diese nicht einfach abgeben können – vier Schülerinnen des Ergänzungskurses E+E haben sich diesen Herausforderungen gestellt. Nachdem sie im Kursus von Heike Zenner einiges über die Entwicklung und die Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern gelernt haben, konnten sich die Schülerinnen für dieses „Babyexperiment“ melden.

Die „Babysimulatoren“ sind lebensechte, computergesteuerte Puppen, die in ihren Verhaltensweisen denen eines zwölf Wochen alten Säuglings entsprechen. So muss gefüttert, gewickelt und auch getröstet werden. Alle Aktionen werden aufgezeichnet und nach zwei Tagen und Nächten werden die Ergebnisse mit den beiden Mitarbeiterinnen der Pro-Familia-Beratungsstelle, Linda Faber und Anja Podtschaske, ausgewertet.

„Wurde das Baby zeitnah versorgt?“ „Hat man es geschüttelt?“ All diese Fragen werden den jungen Probemüttern beantwortet.

Diesen Kursus gibt es schon seit einigen Jahren. Die betreuende Lehrerin Heike Zenner bestätigt: „Bis jetzt haben alle Babys überlebt. Die Anforderungen wurden meist bis zu 98 Prozent erfüllt – übrigens auch in vergangenen Jahren schon von Vätern.“

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