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RMC Schloß Neuhaus richtet die sportliche Veranstaltung nach einem Jahr Pause unter Corona-Bedingungen am Samstag aus – Anmeldung erforderlich

Libori-Radtourenfahrt findet wieder statt

Paderborn

Trotz der Corona-Pandemie richtet der RMC Schloß Neuhaus am Samstag, 31. Juli, die Libori-Radtourenfahrt (RTF) aus. Es stehen mehrere Strecken zur Auswahl. Unter Corona-Bedingungen ist eine Voranmeldung erforderlich.

Nach einem Jahr Pause kann die Libori-RTF des RMC Schloß Neuhaus in diesem Jahr wieder stattfinden.  Foto:

Traditionell veranstaltet der rührige Paderborner Radsportverein RMC aus Schloß Neuhaus am zweiten Libori-Wochenende seine Radtourenfahrt. Fiel diese im vergangenen Jahr der Pandemie zum Opfer, so hat sich der Verein dieses Jahr unter den etwas entspannteren Corona-Bedingungen dazu entschlossen, die Radveranstaltung in veränderter Form durchzuführen.

Radtourenfahrten – abgekürzt RTFs – sind sportlich ambitionierte Radfahrten mit dem Sport- oder Rennrad, nunmehr auch mit dem E-Bike. Landläufig heißen diese Fahrten auch Radtouristiken. Gefahren werden die RTFs auf vom Verein ausgeschilderten Kursen durch reizvolle Landschaften.

Start an der Merschweghalle

Gestartet wird an der Merschweghalle in Schloß Neuhaus zwischen 9 und 11 Uhr. Von hier aus führt die Strecke jeden Teilnehmer in Richtung Niederntudorf zur Kleeberghalle. Dort befindet sich eine Kontrollstation des RMC Schloß Neuhaus. Zunächst hat hier jeder Radfahrer die Möglichkeit, seine Wasserflasche aufzufüllen und ein Banane oder einen abgepackten Riegel zu sich zu nehmen, um dann die Rückfahrt nach Schloß Neuhaus anzutreten. Diese Runde empfiehlt sich für noch eher ungeübte Teilnehmer an RTFs, die mit rund 45 Kilometer Fahrtstrecke ihr sportliches Soll für diesen Tag erfüllt haben, gilt es doch einige Höhenmeter auf der Fahrtstrecke zu bewältigen.

Sportlich ambitionierte Radsportler gehen von der Kontrollstation aus auf eine zweite ausgeschilderte Strecke über gut 30 zusätzliche Kilometer mit etwa 280 Höhenmetern. Nach Wiedererreichen der Kontrollstation an der Kleeberghalle kann nun die Rückfahrt nach Schloß Neuhaus angetreten werden, so dass der Tacho – dort angekommen – circa 76 Kilometer anzeigen wird.

Trainierte Radsportler werden sich sicherlich herausgefordert fühlen durch eine weitere Zusatzrunde, auf der von der Kontrollstation aus noch einmal 34 Kilometer mit etlichen Höhenmetern zu fahren sind. Ist diese Herausforderung bewältigt und die Fahrt zurück nach Schloß Neuhaus abgeschlossen, sind immerhin 110 Kilometer mit erheblichen Höhenunterschieden abgefahren worden.

Das erste Startzeitfenster ist schon belegt

Der Veranstalter weist darauf hin, dass im Zielbereich an der Merschweghalle in Schloß Neuhaus coronabedingt keine Duschmöglichkeit besteht. Auch die den Radsportlern bekannten Getränke- und Speiseangebote im Zielbereich entfallen.

Da behördlich die Teilnehmerzahl beschränkt wurde, hat der veranstaltende RMC eine Anmeldeliste online gestellt. Auf dieser ist das erste Startzeitfenster mit mehr als hundert Voranmeldungen bereits belegt. Diese Voranmeldungen sind coronabedingt erforderlich, um die üblicherweise im Startbereich entstehenden Anmeldeschlangen und -trauben zu verhindern und die Teilnehmer zeitversetzt einzeln oder in möglichst kleinen Gruppen auf die Radstrecke zu schleusen.

Jeder Vorangemeldete entrichtet im Startbereich seinen Teilnahmeobulus (5 Euro für Wertungskarteninhaber, 7 Euro für Radsportvereinsmitglieder, 9 Euro für Hobbyfahrer) und geht dann zeitlich gestaffelt auf die RTF-Tour. Natürlich besteht Helmpflicht, die Regeln der STVO sind zu beachten.

Anmeldung Über die Homepage des RMC (www.rmc-schloss-neuhaus.de.) Dann auf https://pre-reg.bike/veranstaltung/3310/ gehen und ausfüllen. Hier finden sich weitere Informationen, zum Beispiel zu den Zeitblöcken, in denen gestartet wird.

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