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Wahlkampfauftritt im Rödinghausen Fußballstadion: FDP-Chef tippt auf Armin Laschet als nächsten Bundeskanzler

Lindner wettert gegen „grünes Bullerbü“

Rödinghausen

Reden kann der Mann – und ein Publikumsmagnet ist er auch: Mit markigen Worten schwört FDP-Chef Christian Lindner knapp 450 Besucher im Rödinghauser Häcker-Wiehenstadion auf den Wahlkampfendspurt ein. Er macht klar: Ein „grünes Lastenfahrrad-Bullerbü“ unter einer Kanzlerin Annalena Baerbock ist für ihn keine erstrebenswerte Vision für Deutschland.

Von Daniel Salmon

“Moin“: FDP-Chef Christian Lindner weiß, wie man sich in Ostwestfalen begrüßt. 450 Interessierte wollten den Wahlkampfauftritt des Liberalen im Rödinghauser Häcker-Wiehenstadion am Montagnachmittag sehen. Foto: Daniel Salmon

Betont lässig, Versprecher gibt‘s in seiner rund 70-minütigen Rede am Montagnachmittag kaum – der 42-Jährige spielt die Charisma-Karte. Bevor der Liberale zum Mikro greift, gibt der heimische Bundestagskandidat Jens Teutrine den Warm-Upper für die Lindner-Show. Aber geschenkt: Der Vorsitzende der Freien Demokraten ist schon längst auf Betriebstemperatur. „Moin“, ruft er den Zuschauern – vom Schüler bis zum Rentner – auf der gut gefüllten Tribüne entgegen. Lindner weiß, was sich in Ostwestfalen gehört. „Dass Sie so zahlreich hier erschienen sind, zeigt eins: Am 26. September ist mit Freien Demokraten zu rechnen.“ Doch für lange Höflichkeitsfloskeln hat er keine Zeit, der nächste Aufritt in der OWL-Metropole Bielefeld wartet.

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