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Bevölkerung und Verbund-Volksbank OWL spenden Geld an die Einsatzkräfte

Löschzug West investiert in Ausrüstung

Warburg

Der Löschzug West der Feuerwehr Warburg konnte dank Spenden weitere Ausstattung kaufen. Das Geld stammt aus der Bevölkerung und aus einer Spende der Verbund-Volksbank OWL.

Zugführer Ralf Scholle (links) und sein Stellvertreter Frank Mikus (rechts) freuen sich über die Spende, die David Peine, Filialleiter der Niederlasung der „Verbund-Volksbank OWL“ in Scherfede, überreicht hat. Foto: Feuerwehr Warburg

Das teilt der Löschzug nun in einer Pressemitteilung mit. Angeschafft wurden Bandschlingen für jeden Atemschutzgeräteträger, Fleecejacken und Holster samt Rettungsschere für die Atemschutzgeräte. Durch die Spende der Volksbank über 750 Euro habe zudem ein sogenanntes AED-Gerät – ein automatisierter, externer Defibrillator – gekauft werden können.

„Dieser ist nicht nur für die Menschen an Einsatzstellen, sondern stellt auch eine weitere Sicherheit für unsere eigenen Einsatzkräfte dar“, erklärt der Löschzug in der Pressemitteilung. „Ein Beispiel: Der Einsatz unter Atemschutz ist teils physische Höchstleistung, es geht, gerade nachts, von 0 auf 100 und birgt somit ein erhöhtes Risiko, etwa für einen Herzinfarkt.“

David Peine, Filialleiter der Niederlassung der Verbund-Volksbank OWL in Scherfede, habe das Geld überreicht. Peine habe damit die Hälfte der Anschaffungskosten des Gerätes zugesichert.

„Uns ist wichtig, gerade aktuell nach außen hin zu zeigen, dass es uns noch gibt“, erklärt der Löschzug. „Wir arbeiten, teils nachts und teils geräuschlos. Die meisten Einsätze bekommt der Bürger gar nicht mit oder dass Zuwendungen sinnvoll eingesetzt werden.“

Der Löschzug West existiert seit etwa eineinhalb Jahren. Er ist ein Zusammenschluss für die hoheitlichen Aufgaben (Übungs- und Einsatzdienst) der Feuerwehr in den Orten Scherfede und Rimbeck. Weiterhin gibt es jeweils einen Förderverein in den Ortschaften für die Arbeit der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr.

Übungsdienst in Kleingruppen

Aufgrund der Corona-Lage habe sich der bis dato einzigartige Zusammenschluss im Stadtgebiet Warburg nur in Kleingruppen – je nach Inzidenzwert bis maximal drei Personen – zum Übungsdienst treffen dürfen. „Besser als gar nicht, wenn dem auch ein riesiger organisatorischer Aufwand gegenübersteht“, erklärt der Einheitsführer, Brandoberinspektor Ralf Scholle.

Des Weiteren sei der Einsatzdienst unter strengen Auflagen wahrgenommen worden. Der Löschzug West habe in diesem Jahr bisher 44 Einsätze abgearbeitet. „Alle anderen Termine durften nicht stattfinden. Daher waren Ideen gefragt, um das ‚frische‘ Projekt aufrechtzuerhalten und den Kontakt, auch nach außen hin, nicht zu verlieren“, erklärt die Feuerwehr.

Spenden nach Flyeraktion

Über Briefe mit Informationen und Präsenten zu Weihnachten, einer Zusendung der eigentlichen Jahreshauptversammlung bis hin zur Information der Bevölkerung in Scherfede, Rimbeck und Hardehausen mittels einer Flyeraktion zu Rosenmontag habe man sich allerlei einfallen lassen.

Nach dieser Flyeraktion sei der Löschzug dann mit Zuwendungen unterstützt worden. „Vielen Dank noch mal an die Bevölkerung unserer Ortschaften dafür“, betont die Feuerwehr. „Das Geld konnte jetzt, angefüttert durch die Spende der Volksbank, investiert werden. Das wollen wir unserer Bevölkerung nicht vorenthalten: Eine sinnvolle Investition in erweiterte Ausrüstung.“

Die Unterhaltung einer Feuerwehr sei gesetzlich eine Pflichtaufgabe einer Stadt. Technisch stehe die Wehr in Warburg auch gut da, „anders sieht es bei den Gerätehäusern aus, da hoffen wir auf baldige Erneuerungen beziehungsweise Renovierungen“, teilt der Löschzug West mit. 

Bandschlingen, Fleecejacken, Holster samt Rettungsschere, Sicherungskeile und ein AED-Gerät wurden gekauft. Foto: Feuerwehr Warburg
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